Fußball Regionalliga Bayern
Formkrise kontra Dauerkrise

Sport
Amberg in der Oberpfalz
01.04.2016
14
0

Oben gegen unten, so lautet das Motto des 27. Spieltages in der Fußball-Regionalliga Bayern. Auch der FC Amberg muss bei einer der vorderen Mannschaften antreten - hat aber einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Nach dem langen Osterwochenende bleibt keine Zeit zum Verschnaufen in der Regionalliga Bayern. Denn der 27. Spieltag begann bereits in der Wochenmitte mit einem 1:1 zwischen dem TSV 1860 München II und dem 1. FC Schweinfurt. Die Unterfranken setzen damit ihren Höhenflug fort und sind seit inzwischen zehn Spielen ungeschlagen.

Richtig rund geht es am Freitag, 1. April, wieder mit dem Duell zwischen dem FC Bayern München II und der SpVgg Greuther Fürth II. Die Mittelfranken können dabei die gleiche Bilanz aufweisen wie die Schweinfurter: Seit zehn Spielen gingen sie nicht mehr als Verlierer vom Platz, sechs Mal haben sie sogar gewonnen. Der Lohn dafür: Mit inzwischen 37 Punkten haben die kleinen Kleeblätter den Klassenerhalt so gut wie geschafft. Diese Partie ist, so wie das Duell zwischen Bayreuth und Augsburg II eine Ausnahme an diesem Spieltag: Duelle zwischen Tabellennachbarn gibt es diesmal quasi nicht, vielmehr fordern die Teams aus der unteren die aus der oberen Tabellenhälfte.

Ein Musterbeispiel dafür ist die Partie zwischen Wacker Burghausen und Viktoria Aschaffenburg, die kurioserweise exakt die gleichen Werte in Sachen Punkte sowie erzielte und kassierte Tore aufweist wie der FC Augsburg II. Burghausen ging in den letzten drei Partien als Verlierer vom Platz - Formkrise trifft hier also auf Dauerkrise. Das Schwächeln von Wacker brachte dann auch neuen Schwung ins Titelrennen, in dem Jahn Regensburg (das Nachholspiel beim FC Amberg steht noch aus) die besten Karten hat. Es folgen Burghausen und der 1. FC Nürnberg II. Jahn muss am Sonntag zum TSV Buchbach (Live-Übertragung auf Sport1), Nürnberg zu den Kellerkindern vom SV Schalding-Heining.

Das Motto "Oben gegen unten" gilt auch bei den weiteren Partien: Zum Beispiel dem zwischen dem TSV Rain/Lech, der am Dienstag im Nachholspiel gegen Schalding-Heining den ersten Sieg seit September 2015 feiern konnte, und dem FC Ingolstadt II.

Aber auch die Partie zwischen Unterhaching und dem FC Memmingen fällt unter das gleiche Motto. Der FC Amberg reiht sich ebenfalls ein in die Riege der Teams aus der unteren Tabellenhälfte, die bei besser gestellten Teams ranmüssen - in diesem Fall beim FV Illertissen.

Einen kleinen Vorteil könnte der FC Amberg im Gegensatz zu den Konkurrenten im Keller in diesem Fall aber haben: Für Illertissen geht es eigentlich um nichts mehr in dieser Saison. Das ist bei den Spielen der Konkurrenten Schalding-Heining (beim 1. FC Nürnberg) und Aschaffenburg (gegen Wacker Burghausen) ein bisschen anders.
Weitere Beiträge zu den Themen: FC Amberg (272)Fußball Regionalliga Bayern (51)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.