Fußball Vorbereitungsspiel
FC Amberg verliert mit 0:3 beim Liga-Konkurrenten Greuther Fürth II

Sport
Amberg in der Oberpfalz
22.02.2016
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Wenn der vielzitierte Spruch von der "misslungenen Generalprobe, der eine geglückte Premiere folgt" stimmen sollte, dann könnte dieser für den Fußball-Regionalligisten FC Amberg zutreffen.

Denn eine Woche, bevor für die Mannschaft von Trainer Timo Rost mit dem Auswärtsspiel am 28. Februar um 14 Uhr beim FC Ingolstadt II, der am Samstag im Nachholspiel beim FC Augsburg II mit 1:4 unter die Räder kam, antritt, setzte es im Test beim Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth II eine 0:3 (0:2)-Niederlage.

Für die Amberger Verantwortlichen jedoch kein Beinbruch: "Ergebnisse sind in der Vorbereitung für uns zweitrangig", sagte nach dem Schlusspfiff auf dem Fürther Kunstrasenplatz Sportlicher Leiter Bernd Scheibel. "Entscheidend sind die Erkenntnisse, die wir gesehen haben. Wir wissen, wo wir in der kommenden Woche noch arbeiten müssen", so Scheibel weiter. Der war mit der Leistung seiner Mannschaft gegen die SpVgg Greuther Fürth II, gegen die es in der bisherigen Regionalliga-Saison in den beiden Aufeinandertreffen bei den "kleinen Kleeblättern" ein 2:2 und im Rückspiel am Schanzl ein 1:3 gegeben hatte, zufrieden. Frank Lincke laborierte an Knieproblemen, weswegen er geschont wurde. Ebenso Andreas Graml, dessen Schmerzen im Schienbein keinen Einsatz zuließen.

Dafür war, etwas überraschend, der vor zwei Wochen wegen eines Jochbeinbruchs operierte Winter-Neuzugang Kevin Kühnlein mit von der Partie. Der 25-Jährige war mit einer Spezialmaske aus Carbon ausgerüstet und durfte sogar einige Minuten Spielzeit sammeln. Gleiches galt für die lange verletzten Julian Ceesay und Benny Werner. Aus der zweiten Mannschaft war dieses Mal Ibrahim Devrilen im Kader.

Die Amberger, bei denen Rost erneut einiges ausprobierte und wiederum alle mitgenommenen Akteure zum Einsatz brachte, boten in den ersten 45 Minuten den Mittelfranken in der Tat ein offenes Spiel. So hatte Michael Dietl, als er vor dem gegnerischen Gehäuse etwas zu zögerlich war, und Tobias Wiesner, dessen Versuch von Keeper Mark Flekken entschärft wurde, die besten Möglichkeiten im ersten Durchgang. Etwas kaltschnäuziger agierten da schon die Gastgeber, die durch Daniel Steininger (3.) mit 1:0 in Führung gingen, die Benedikt Kirsch (42.) noch vor dem Wechsel auf 2:0 ausbaute. Fürths Coach Thomas Kleine brachte in der 65. Minute gleich sieben neue Akteure, Rost deren neun. Dem Spielfluss tat dies auf beiden Seiten nur wenig Abbruch, wobei der FCA durch Kühnlein und Devrilen zwei Lattentreffer hatte.

Wiederum etwas genauer zielte auf der Gegenseite Ilir Azemi, dem zehn Minuten vor dem Ende der 3:0-Endstand gelang und somit für die verpatzte Amberger Generalprobe sorgte - zumindest vom Ergebnis her.
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