Gibt's die nächste Überraschung?
"Wundertüte" Landesliga

Auf ihn wird es gegen den SV Neukirchen b. Hl. Blut ankommen: Gebenbachs Torjäger Martin Kopac (rechts) und seine Offensivkollegen dürfen nicht so viele Torchancen liegen lassen wie in Etzenricht. Denn sonst könnte für die DJK Gebenbach die nächste böse Überraschung folgen. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
05.08.2016
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In der Landesliga Mitte scheint alles möglich zu sein, wie der letzte Spieltag unter der Woche gezeigt hat: Jeder kann gegen jeden gewinnen. Der TSV Waldkirchen fegte den Tabellenzweiten SV Hutthurm vom Platz, der SV Etzenricht kämpfte den Tabellenführer DJK Gebenbach nieder. Nach deren Niederlage steht jetzt der ASV Cham an der Tabellenspitze. Die Chamer bezwangen den SV Donaustauf im Top-Spiel mit 2:0. Nur eins blieb seit dem ersten Spieltag gleich: Der SC Ettmannsdorf hat auch sein fünftes Spiel verloren.

Beim ASV Burglengenfeld ist nach dem Auftakt mit zwei 2:0-Siegen Ernüchterung eingekehrt. Dem Traumstart ließ das Team eine klare Niederlage und zwei Unentschieden folgen. Für den Gegner am Samstag, 6. August, die SpVgg Osterhofen, lief die Saison bisher ähnlich. Nach zwei Siegen zu Beginn verlor man dreimal in Folge, zuletzt mit 1:3 gegen den SV Neukirchen b. Hl. Blut.

DJK gegen Aufsteiger


Der Aufsteiger gastiert am sechsten Spieltag in Gebenbach. Der Sieg in Osterhofen zeigt den Gebenbachern, dass sie den Tabellenfünfzehnten nicht unterschätzen dürfen. Zumal die DJK unter der Woche selbst bei einem Liga-Kellerkind, dem SV Etzenricht, verloren hat. Trotz der ersten Saisonniederlage und dem Verlust der Ligaführung können die Gebenbacher mit dem Auftakt zufrieden sein.

Dasselbe gilt für den SV Sorghof. Gegen den 1. FC Bad Kötzting setzte es zwar die erste Heimniederlage, aber mit neun Punkten steht der Aufsteiger nach fünf Spielen blendend da. Am Samstag steht eine schwere Reise an: Die Sorghofer spielen in Hutthurm, dafür müssen sie über 200 Kilometer reisen - einfach. Auch sportlich ist der SV Hutthurm eine Herausforderung: Der SVH um Torjäger Benjamin Neunteufel steht auf dem vierten Platz. Unschlagbar sind die Hutthurmer aber nicht, wie die 2:6-Klatsche vom letzten Spieltag gegen den TSV Waldkirchen zeigte.
Der SV Etzenricht steckt zwar nach dem 1:0-Derbysieg gegen die DJK Gebenbach noch immer auf dem 16. Platz fest, der Abstand zum Mittelfeld hat sich aber deutlich verkleinert. Gegen die Gebenbacher überzeugten die Etzenrichter mit großem Kampf. Den sollten die Männer von Michael Rösch auch am Sonntag, 7. August, gegen den TSV Kareth-Lappersdorf zeigen. Mit einem Sieg kann man den Tabellennachbarn, der erst einen Zähler aufweist, bereits auf sieben Punkte distanzieren.
Schlechter als der TSV Kareth-Lappersdorf ist nur der SC Ettmannsdorf gestartet. Die Schwandorfer haben alle fünf Spiele verloren. Zuletzt wurde die Truppe von Timo Studtrucker mit 0:5 vom SV Fortuna Regensburg abgewatscht. Am Sonntag im Heimspiel gegen die SpVgg Ruhmannsfelden gilt: Endlich punkten, am besten dreifach. Die Gäste haben selbst erst fünf Punkte. Mit einem Dreier kann der SCE heranschnuppern. Aber dafür muss die SC-Offensive treffen. Denn aktuell haben sie erst ein Tor geschossen.
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