Größer Erfolg der Vereinsgeschichte
Sorghof in der Landesliga

So sieht ein Meister aus: Der SV Sorghof feiert mit dem Titel in der Bezirksliga Nord und dem Aufstieg in die Landesliga den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Bild: er
Sport
Amberg in der Oberpfalz
21.05.2016
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Nach dem Schlusspfiff der 95 Minuten dauernden Nervenschlacht feiern die SV-Anhänger den Vater des Erfolges, Trainer Thorsten Baierlein, und seine Meistermannschaft.

Sorghof. Der SV Sorghof hat kühlen Kopf bewahrt und sich mit einem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den Patenverein FV Vilseck den Meistertitel in der Bezirksliga Nord und damit den Direktaufstieg in die Landesliga gesichert. Vieles lief ganz nach Plan für die Hausherren, die über weite Strecken das Spiel kontrollierten und vor allem in der von Thomas Götzl hervorragend organisierten Abwehr nichts anbrennen ließen.

Schnelles 1:0


Das frühe 1:0 (13.) durch einen fulminanten Volleyschuss von Michael Erras nach Vorarbeit von Andreas Weihermüller und Carsten Steiner, war zunächst beruhigend. Bis zur Pause plätscherte die Partie ohne große Torraumszenen dahin, da auch Sorghof nichts riskierte und sich beide Teams weitgehend neutralisierten.

Nachdem vom FC Amberg II der neue Zwischenstand (2:1) bekannt war, wurde es wieder spannend. Udo Hagerer verpasste mit einem noch leicht abgefälschten Fernschuss knapp das FV-Gehäuse (71.).

Dann das scheinbare erlösende 2:0, als Benedikt Ertl nach einem astreinen Konter auf und davon zog, quer auflegte für Udo Hagerer, der nur noch einschieben musste (80.).

Weih gelingt Anschluss


Doch der FV Vilseck gab sich noch nicht geschlagen und mobilisierte seine letzten Kräfte. Sebastian Weih brachte die Daschner-Elf mit einem Fernschuss, unhaltbar für den gut disponierten SV-Schlussmann Max Ritter, auf 2:1 heran (85.). Nun brannte die Luft im vorher eher ruhigen und fair ausgetragenen Derby. Vilsecks Tobias Stubenvoll sah "Rot" nach einer Tätlichkeit (89.).

In der fünfminütigen Nachspielzeit hatte Benedikt Ertl bei einem Konter das 3:1 auf dem Fuß, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Pröls (92.). Vilseck konnte seinerseits keine Gefahr mehr heraufbeschwören.

Größter Erfolg des Vereins


Es blieb beim knappen, aber verdienten Derbysieg des SV Sorghof, der damit den größten sportlichen Erfolg in seiner Vereinsgeschichte schaffte.

SV Sorghof - FV Vilseck 2:1 (1:0)

SV Sorghof: Ritter, Bruckner, Leinhäupl, Götzl, Zilbauer, Weihermüller (67. Stefan Siegert/ 82. Johannes Regler), Michael Erras, Michael Regler, Steiner (74. Herrmann), Ertl, Hagerer.

FV Vilseck: Stephan Pröls, Reiser (67. Weih), Weizer, Daniel Dietrich (89. Mrosek), Christoph Dietrich, Götz, Herbrich, Behmer, Frederic Pröls, Michael Siegert, Tobias Stubenvoll.

Tore: 1:0 (13.) Michael Erras, 2:0 (80.) Udo Hagerer, 2:1 (85.) Sebastian Weih - SR: Felix Scharf (TV 1880 Nabburg) - Rot: (89.) Tobias Stubenvoll (FV, Tätlichkeit) - Zuschauer: 600.



Ein Spiel für die treuen Fans

Hahnbach. (nrö) Am Samstag, 21. Mai, um 14 Uhr kommt es in Hahnbach zum letzten Spiel der Bezirksliga-Saison gegen die SpVgg Vohenstrauß. Beide Teams haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun, so dass es am Ende ohne nervliche Anspannung zu einer interessanten Begegnung kommen könnte. Zu Beginn der Saison gab es für die Vohenstraußer noch einige empfindliche Niederlagen, unter anderem das 1:8 am ersten Spieltag beim FC Amberg II und das 0:4 eine Woche später gegen die DJK Ensdorf. Damit befand sich das Team von Trainer Rainer Summerer ganz unten in der Tabelle, konnte sich aber kontinuierlich steigern und war ab dem neunten Spieltag nie mehr schlechter platziert als Tabellenrang neun. Beim SV Hahnbach kann man endlich aufatmen. Trotz der klaren 0:3-Schlappe in Schwarzenfeld ist man Dank der Ergebnisse der Mitkonkurrenten im Abstiegskampf nun endgültig gesichert. Das Trainerduo Klemens Merkl und Michael Dotzler, die ja nach der Winterpause das Amt übernahm, löste die sehr schwere Aufgabe.
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