Handball Bayernliga
HC Sulzbach nach Heimpleite extrem gefährdet

Sport
Amberg in der Oberpfalz
07.03.2016
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War es das schon mit dem Abstieg für die Sulzbacher Handballer? Der Blick auf die Tabelle der Bayernliga sagt zwar etwas anderes aus, doch die Art und Weise wie sich die Herzogstädter bei der 25:31-Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Erlangen/Bruck präsentierten, spricht eine andere Sprache.

Sulzbach-Rosenberg. Im Detail sieht das nun so aus: Der TSV Unterhaching ist zwar noch in Reichweite, denn die Oberbayern haben nur einen Minuspunkt weniger als die Sulzbacher, doch um die Münchner Vorstädter noch einzufangen, bedarf es einer grundsätzlichen Neujustierung in der Einstellung zum Spiel, die einige Akteure schmerzlich vermissen lassen.

Dabei war die erste Halbzeit gegen die Brucker noch in Ordnung. Beide Teams spielten zwar auf sehr bescheidenen Niveau, doch ein starker Max Lotter im Tor und ein noch funktionierendes Angriffsspiel reichten zu einer 12:11-Pausenführung der Gastgeber. Die hohe Fehlerquote und die niedrige Treffsicherheit beider Mannschaften ließ auch kein anderes Ergebnis erwarten.

Aber es änderte sich nach der Pause der Spielverlauf völlig. Während die Leistung der Gastgeber immer mehr in den Keller ging, zeigten die Gäste nun, warum sie in den vergangenen Wochen so fleißig gepunktet haben. Gegen die nun völlig wehrlose Sulzbacher Abwehr taten sich die Erlanger aber auch leicht, denn die Leistung der Sulzbacher Spieler war nun kollektiv eine Katastrophe.

Die Gäste machten aus dem Pausenrückstand ganz locker eine beruhigende Führung (14:15, 14:19) und waren wohl selbst überrascht, wie wenig Gegenwehr die Hausherren noch zu bieten hatten. Einzig Daniel Luber und Björn Kreyßig glänzten noch punktuell mit Einzelaktionen, der Rest war Schweigen. Am Ende stand dann das ernüchternde 25:31-Endergebnis auf der Anzeigetafel, das die Brucker den wohl endgültigen Klassenerhalt feiern ließ und das die Herzogstädter in eine Situation bringt, die wohl auch unangenehme Entscheidungen erfordert.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Björn Kreyßig 5, Smolik 5 (3), Marco Forster 4, Toni Kreyßig 4, Luber 4, Benjamin Funke 2, Brockstedt 1, Kristian Forster, Krizek, Florian Funke.
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