Handball Bezirksoberliga
HG Amberg beim Aufstiegskandidaten TS Herzogenaurach

Die HG Amberg reist am Sonntag, 23. Oktober, zum Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga zum alten Rivalen TS Herzogenaurach. Der wurde im Vorfeld der Saison zu den Aufstiegskandidaten gezählt und belegt mit 4:2 Punkten nach drei Spieltagen Rang fünf. Obwohl Amberg als ungeschlagener Tabellenführer nach Mittelfranken reist, sieht HG-Trainer Roland Schmid die Gastgeber in der Favoritenrolle: "Es darf nicht der Fehler gemacht werden, die Spiele der beiden Teams gegen Forchheim übereinander zu legen. Das sind zwei Paar Stiefel." Denn die HG Amberg hatte in eigener Halle gegen den HC gespielt (Ergebnis: 31:23), Herzogenaurach muste (18:28) auswärts ran.

Angesichts des glänzenden Saisonstarts - mit 6:0 Punkten ist die HG die einzige verlustpunktfreie Mannschaft im Bezirksoberliga-Zwölferfeld - dürfe man nicht die Bodenhaftung verlieren. "Für uns gilt es, die vielen Schulterklopfer und Lobeshymnen des vergangenen Wochenendes aus den Köpfen zu bekommen", mahnt Schmid seine Mannschaft.

Der HG-Übungsleiter hat großen Respekt vor dem Gegner, der von Spielertrainer Ingo Kundmüller betreut wird. "Die TS-Rückraumachse Jonas Hirning/Jürgen Wonner erzielte zuletzt gegen Sulzbach II 16 der 29 Tore und ist brandgefährlich." Ebenso gefährlich seien die Tempogegenstöße von Peter Kares über die rechte Seite. Der junge Torhüter Ferdinand Mayer ist nach Einschätzung Schmids "ein Garant für das Abwehrbollwerk, das Herzogenaurach an den Tag legen kann."

Ob man auf Amberger Seite wieder auf die Shooter im linken Rückraum, Bastian Schaller und Tim Schräder, zurückgreifen kann, ist noch nicht sicher. Das Team hat beim in der Höhe überraschend deutlichen Erfolg über Forchheim aber bewiesen, dass im Verbund manch kniffelige Aufgabe gelöst werden kann. "Wir fahren nicht nach Herzogenaurach, um einem Top-Team Tribut zu zollen und die Punkte abzugeben, sondern wollen unsere eigene weiße Weste behalten", gibt Schmid die Marschrichtung vor. Um erneut auch in der Fremde bestehen zu können, müssen die Oberpfälzer wieder diszipliniert im Angriff agieren und eine gute Deckung stellen. Das klappte gegen Forchheim hervorragend. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Krieg Feld: Streber, Niec, Oursin, Turner, Strasser, Nachtman, Klee, Termer, Pürckhauer, Schaller (?), Schräder (?).
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