Handball Bezirksoberliga
HG Amberg gegen die Reserve der Reserve

"Unterschätzen darf man Erlangen nie, dafür sind wir als Aufsteiger ohnehin nicht in der Position." Zitat: Roland Schmid, Trainer HG Amberg
Sport
Amberg in der Oberpfalz
07.10.2016
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Der Start in die Saison ist mit dem 25:24-Heimerfolg über die HSG Nabburg/Schwarzenfeld geglückt. Nun möchten die Bezirksoberligahandballer der HG Amberg am Sonntag, 9. Oktober, beim HC Erlangen III nachlegen. Die Mittelfranken sind weniger verheißungsvoll in die Runde gestartet und mussten beim Titelaspiranten TS Herzogenaurach eine 24:32-Schlappe hinnehmen.

Laut HG-Trainer Roland Schmid lässt dieses Ergebnis aber keine Rückschlüsse auf das Kräftemessen mit der Reserve der Bundesligareserve zu: "Die Mannschaft ist eine Wundertüte, in der gerade bei Heimspielen talentierte A-Jugendliche oder Akteure aus der Bayernligatruppe, die Spielpraxis sammeln sollen, auflaufen können." Die Aufstellung des Gegners kann man ohnehin nicht beeinflussen und deshalb müssen sich die Amberger ihrer eigenen Stärken besinnen. "Wenn es uns wie in der Vorwoche gegen Nabburg/Schwarzenfeld gelingt, eine aggressive Deckung zu stellen und in der Offensive die Trefferquote zu verbessern, dann bin ich optimistisch, dass wir die beiden Zähler aus der Halle am Europakanal entführen können", blickt Schmid Voraus. "Aber unterschätzen darf man Erlangen nie, dafür sind wir als Aufsteiger ohnehin nicht in der Position." Der Übungsleiter kann für dieses Unterfangen fast auf die siegreiche Formation der Vorwoche bauen, einzig Youngster Patrick Niec ist mit der A-Jugend unterwegs. Verzichten muss Schmid dagegen weiter auf Florian Andersch, Lucas Kührlings und Daniel Gschrei.

Gegen die konterstarken Hausherren müssen die Oberpfälzer im Angriff sehr ballsicher agieren, denn der Landesliga-Aufsteiger aus der Siemens-Stadt ist im Umschaltspiel sehr gefährlich. Zwei Punkte im ersten Bezirksoberligaauswärtsspiel seit rund 18 Monaten wären nicht nur wichtig für das Konto, auch das Selbstvertrauen würde weiter gewinnen. Anwurf ist um 14 Uhr.

HG Amberg: Feldbauer, Krieg, Termer, Streber, Strasser, Klee, Nachtman, Oursin, Pürckhauer, Turner, Schaller und Schräder.

Unterschätzen darf man Erlangen nie, dafür sind wir als Aufsteiger ohnehin nicht in der Position.Roland Schmid, Trainer HG Amberg
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