Handball Bezirksoberliga
HG Amberg schlägt ESV Regensburg mit 35:33

Sport
Amberg in der Oberpfalz
21.11.2016
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In einer sehr unterhaltsamen Partie behielt die HG Amberg mit 35:33 (15:13) die Oberhand gegen den ESV 1927 Regensburg und verbesserte sich mit der respektablen Ausbeute von 8:4 Zählern auf Rang vier. Bis dahin war es jedoch eine Menge Arbeit und die Amberger mussten alles investieren, um den vor dem Anpfiff noch punktgleichen Tabellennachbarn in die Knie zu zwingen. Die HG hatte den Ausfall des Torhüterduos Martin Feldbauer/Benedikt Krieg zu verkraften. Für die Stammkeeper rückten Stefan Beyer und Youngster Dominik Raschke ins Aufgebot. Routinier Beyer fand glänzend in die Partie und parierte gleich einmal die ersten drei Würfe der "Eisenbahner".

Nach der anfänglichen Abtastphase wurde die Partie sehr torreich. Der Schachzug von HG-Trainer Roland Schmid, den zweikampfstarken Tim Schräder anstelle eines Linkshänders im rechten Rückraum zu bringen, sollte sich als wirkungsvoll erweisen, denn der Rückraumspieler sorgte für mächtig Betrieb. Beide Mannschaften bekamen ausreichend Gelegenheit, das Über- und Unterzahlspiel zu testen: In der nicht überharten Partie wurden auf jeder Seite 24 Strafminuten verteilt. Dies war laut Schmid auch der Hauptgrund für die vielen Treffer: "Wenn man den Endstand betrachtet, dann könnte man von schwachen Abwehrreihen ausgehen - weit gefehlt! Allein die Anzahl der Zeitstrafen und der Siebenmeter zeugen von einer Abwehrschlacht."

Kurz vor dem Seitenwechsel sorgte ein Geschoss von Marek Nachtman aus elf Metern für die 15:13-Führung, und nach einer Beyer-Parade bekamen die Amberger mit der Pausensirene noch einen Strafwurf zugesprochen. Der Heber des ansonsten extrem sicheren Nachtman landete am Gebälk und so ging es mit 15:13 in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel legten die Amberger meist zwei Tore vor, die dann von Regensburg postwendend wieder ausgeglichen wurden. Angeführt von den brandgefährlichen Rücktraumspielern Thomas Reber (neun Feldtore) und Benedikt Fuchs, der alle neun Siebenmeter traumhaft sicher verwandelte, blieb das Team von ESV-Trainer Bernhard Goldbach in Schlagdistanz. Aber Bastian Schaller setzte mit seinen Treffern aus dem Rückraum immer wieder Zeichen. Die HG traf in der hektischen Schlussphase aber die entscheidenden Würfe und holte sich so den 35:33-Erfolg. "Das war Wiedergutmachung für die Derby-Pleite gegen Sulzbach, die unsere Zuschauer verdient haben. Die tolle Fan-Unterstützung hat entscheidend zum Sieg beigetragen", bilanzierte Schmid.

HG Amberg: Tor: Beyer, Raschke Feld: Nachtman (10/4), Termer, Schaller je 6, Schräder 5, Streber 3, Strasser, Turner je 2, Pürckhauer 1 Niec, Klee, Oursin.
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