Handball Bezirksoberliga
HG-Offensive läuft heiß

Sport
Amberg in der Oberpfalz
11.10.2016
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Nach dem geglückten Saisonauftakt legten die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg am Samstag auswärts nach: Beim HC Erlangen III gewannen die Vilsstädter sicher mit 37:32 (18:15) und wahrten ihre weiße Weste.

HG-Trainer Roland Schmid hatte nach dem Derby und vielen vergebenen Chancen angekündigt, dass sein Team "den Angriff schon noch in den Griff bekommen würde". Dass seinen Mannen aber gleich bei der nächsten Gelegenheit ein Offensivspektakel mit 37 Treffern gelingen würde, war so nicht zu erwarten. Die Oberpfälzer hatten sich im Vorfeld der Partie auf einen Landesliga-Absteiger eingestellt, der sich in eigener Halle personell verstärkt gegenüber der deutlichen 24:32-Auftaktniederlage in Herzogenaurach präsentieren würde.

Das HC-Team von Coach Roland Wunder bot eine sehr junge Mannschaft auf. Die Gäste starteten "überragend" (Schmid) in die Partie und gingen mit 4:0 in Führung. Diesen Vorsprung konnte die HG eine ganze Zeit behaupten, doch dann ließ sie nach Ansicht ihres Übungsleiters das Abwehrspiel "ein wenig zu sehr schleifen". Erlangen verkürzte auf 12:13, verpasste aber den psychologisch wichtigen Ausgleich. In der Schlussphase des ersten Durchgangs nutzte die ebenfalls noch sehr junge Amberger Mannschaft ihre Routine und warf einen 18:15-Vorsprung zur Pause heraus. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern exakt das gleiche Bild: Amberg startete gut und zog auf 25:18 davon. Dann gewährte man den quirligen HC-Angreifern aber erneut zu viele Freiräume, Erlangen kam auf 29:30 heran.

Eine Auszeit von Trainer Schmid sorgte wieder für eine klare Linie und die Amberger gewannen die Partie am Ende deutlich mit 37:32. "Die Angriffsmaschinerie ist heute auf Hochtouren gelaufen", freute sich Schmid. "Wir haben uns das Leben aber selbst schwer gemacht, da wir in der ersten und zweiten Welle sechs Großchancen vergeben haben. Auch 32 Gegentore sind zu viel."

HG Amberg: Feldbauer, Krieg, Termer (11/3), Schaller (9), Streber (5), Klee (3), Nachtman (3), Strasser (3), Oursin (1), Schräder (1), Pürckhauer (1), Turner.

Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht.Roland Schmidt, Trainer HG Amberg
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