Ironman Mallorca
Schnellste Finisher-Zeit mit 54 Jahren

Für den Amberger Wolfgang Schmatz (vorne) regnete es beim Ironman Mallorca nicht nur Tropfen vom Himmel, es regnete auch Erfolge: Sieger in der Altersklasse, 27. im Gesamtklassement, Qualifikation für Hawaii 2017 und eine neue Bestmarke für 54-jährige. Bild: hfz
Sport
Amberg in der Oberpfalz
29.09.2016
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Beim Ironman Mallorca 2016 sind nicht nur die Anforderungen extrem, sondern auch das Wetter. Dem Amberger Wolfgang Schmatz macht das nichts aus. Er siegt nicht nur in seiner Klasse und qualifiziert sich für den Ironman Hawaii 2017, sondern sorgt auch noch für einen Rekord.

Alcudia/Amberg. Wolfgang Schmatz ist jetzt der Athlet mit der schnellsten Finisher-Zeit in einem Ironmanrennen mit 54 Jahren. Schmatz entschloss sich, beim Ironman Mallorca in Alcudia bei über 2000 Startern einen der 40 "Slots", Qualifikationsplätze für einen Start bei den Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii 2017 zu holen.

Der Triathlet wurde wie immer von seiner Trainerin Susanne Buckenlei vom PET Team aus Roth hervorragend auf den Wettkampf vorbereitet. Der Amberger kam nach 57:18 Minuten als Fünfter seiner Altersklasse (50-54) aus dem Wasser. Die hügeligen 180 Kilometer mit über 1400 Höhenmetern fuhr Schmatz auf dem Rad in 4:55:41 Stunden und ging als Zweiter auf die winkelige Laufstrecke. Bei teilweise sintflutartigen Regenfällen übernahm er schnell die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die 42 Kilometer lief er in 3:04 Stunden und gewann mit 13 Minuten Vorsprung in einer Gesamtzeit von 9:03:29 Stunden.

Damit wurde Schmatz von über 2000 Startern 27. in der Gesamtwertung, nur 37 Minuten hinter Sieger Carlos Lopez Diaz. Die Zeit von Wolfgang Schmatz hätte auch zum Sieg in der AK (45-49) und zu einen "Slot" in den unteren Altersklassen gereicht. "Es war wirklich ein Hammerrennen, ich habe von den 50 Profis 30 geschlagen und musste nur einer Handvoll Altersklassenathleten den Vortritt lassen", sagte Schmatz.

Auch Lothar Richthammer aus Weiden und Alfred Rahm aus Neukirchen waren am Start. Richthammer erwischte ebenfalls einen guten Tag und holte sich in 10:12:01 Stunden den zweiten Platz in seiner AK (55-59) und damit den "Slot" für Hawaii im nächsten Jahr. Rahm "finishte" nach technischen Problemen auf dem Rad in einer immer noch sehr guten Zeit von 9:23:32 Stunden.
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