Judo Bayernliga
Überraschender Auftaktsieg für Bushido Amberg

Konstantin Ustinov von Bushido Amberg (links) verlor in der Klasse bis 90 kg gegen den größer gewachsenen Mainburger Patrick Rauch (rechts) durch Ippon. Eine von sechs Niederlagen für Bushido Amberg gegen den Favoriten TSV Mainburg - dem gegenüber standen 14 Siege beim überraschenden 14:6-Erfolg. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
01.03.2016
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Zum Auftakt in die neue Saison der Judo-Bayernliga lag Bushido Amberg gleich mit 0:2 zurück. Aber dann legten Yannick Himmelspach und Dominik Böhmer auf der Matte los.

Einen Traumstart legten am Samstag die Judoka von Bushido Amberg hin. Gegen den favorisierten Titelverteidiger TSV Mainburg gelang ein deutlicher 14:6-Heimsieg. Trainer Rainer Druschba konnte fast den besten Kader aufbieten. Nach 0:2-Rückstand gelangen schnell zwei Siege in der Klasse bis 73 kg durch Yannick Himmelspach und Dominik Böhmer, der erstmals in seiner neuen Gewichtsklasse antrat und gegen Stefan Grunst hart kämpfen musste, ehe er seinen Sieg feierte. Bis 81 kg holte Vinz Dotzler einen enorm wichtigen Sieg gegen Sandro Schreiner in einem taktischen Duell. Dies war die erste Amberger Führung - und ein Signal, dass da etwas gehen könnte.

Magnus Chucholowski war aber im zweiten 81-kg-Kampf gegen Stefan Friedrich ohne Chance. Doch Damian Popiel und Neuzugang Tim Himmelspach machten im Leichtgewicht kurzen Prozess. Popiel benötigte 16 Sekunden bis zum Ippon, Himmelspach nur 12. Bis 90 kg nominierte Rainer Druschba den leichteren Konstantin Ustinov, der dem starken Mainburger Rauch unterlag. Friedemann Schneider nutzte die Chance, Amberg mit einer Zwei-Punkte-Führung in die Halbzeit zu schicken und bezwang Arthur Fuhrmann souverän im Bodenkampf.

In der Pause schwor Trainer Druschba die Amberger ein, nochmal so eine souveräne Leistung zu bringen. Dann könnte die Überraschung gelingen. Den Auftakt machte Justin Hofmann, der wie erwartet Simon Glockner unterlag. Salim Kasabaki dominierte gegen Michael Grassl und gewann vorzeitig. Da Yannick Himmelspach gegen Stefan Grunst (nach 15 Sekunden Ippon) und Moritz Schwob mit zwei schönen Techniken gegen Florian Semsch weitere Punkte für Amberg einfuhren, stand es bereits 9:5. Damit war die erwartete Mainburger Aufholjagd im Keim erstickt worden. Die Niederlage von Konstantin Ustinov gegen Stefan Friedrich sollte die letzte sein. Der Rest der Begegnung war ein einmaliger Siegeszug: Magnus Chucholowski (gegen Sandro Schreiner), Damian Popiel, Tim Himmelspach, Vinz Dotzler und Friedemann Schneider holten alle weiteren Begegnungen für Amberg. Somit war den Amberger Judoka nicht nur ein Sieg sondern mit 14:6 gegen den Meister ein deutliches Ausrufezeichen gelungen.
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