Kegeln 2. Bundesliga
FEB Amberg hat die besseren Nerven

Bernd Klein von FEB Amberg zeigte gegen den TSV Großbardorf eine beeindruckende Leistung. Bild: zg
Sport
Amberg in der Oberpfalz
02.11.2016
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Die Kegler von FEB Amberg waren über einen weiteren Auswärtssieg glücklich, aber zufrieden mit der gezeigten Leistung in Großbardorf waren sie nicht. In einer nervös geführten Partie schien es, als hätten die Oberpfälzer ihr Nerven etwas mehr unter Kontrolle gehabt und dürfen sich somit auch zurecht über einen 5:3 (3431:3352)-Erfolg freuen.

Im Startpaar gingen Michael Wehner gegen Patrick Ortloff und Matthias Hüttner gegen Pascal Schneider ans Werk. Michael Wehner fand an diesem Tag nur selten zu seinem Spiel, trotzdem reichte es zu einem 4:0-Sieg bei 561:530 Kegel. Matthias Hüttner auf der anderen Seite machte ein gutes Spiel, doch im letzten Lauf konnte Schneider den entscheidenden Stich setzten und verbuchte mit 2:2 bei 580:591 den Punkt für die Hausherren. Die Mittelachse, bestehend aus Steve Häckl und Rainer Limbrunner, hatte nun die Aufgabe, Ulrich Behr und den Ausnahmekönner Christian Helmerich in Schach zu halten.

Der Ex-Zerbster zeigte an diesem Tag einmal mehr seine ganz Klasse und nutze jede kleine Schwäche von Häckl, welcher mit allen Mitteln versuchte, dagegen zu halten. Trotzdem gewann Christian Helmerich alle Sätze und holte mit 658:580 wertvolle Kegel für seine Mannschaft. Rainer Limbrunner kam gut aus den Startlöchern und erspielte sich mit 163:136 einen Vorsprung. In den darauf folgenden beiden Sätzen musste er sich Behr beugen. Es musste also im letzten Durchgang ein Satzgewinn her, um den wichtigen Mannschaftspunkt einzufahren. Dies gelang aufgrund einer sehr guten letzten Bahn: Mit dem 2:2 und 585:535 war man auch mit den Gesamtkegeln fast auf gleicher Höhe.

Den Finaldurchgang bestritten Bernd Klein und David Junek gegen René Wagner und Marco Schmitt. Junek begann ordentlich, verlor aber mit zunehmender Spieldauer immer mehr und mehr den Faden. Nach 68 Wurf kam André Gubitz für ihn ins Spiel. Doch auch er kam nicht richtig ins Spiel und komplettierte das Ergebnis auf 518 Holz. Sein Gegner Marco Schmitt machte nach 60 Wurf Platz für Stefan Roth. Der Wechsel schlug ein, mit 3:1 Sätzen und 565:518 holte er nicht nur den Mannschaftspunkt, sondern auch einige Hölzer nach Großbardorf.

Auf der anderen Seite aber zeigte Bernd Klein einmal mehr seine derzeit sehr gute Form. Klein deklassierte seinen Gegner, welcher nach 41 Wurf durch Andy Behr ersetzt wurde. Doch auch dieser führte das Spiel seines Vorgängers auf ähnlichem Niveau fort. Mit vier Durchgängen auf hohem Niveau zeigte Klein keinerlei Schwächen und avancierte mit 4:0 und 607:473 Kegel zum Matchwinner. Nachdem Weiden und Schweinfurt ihre Heimspiele überraschend verloren haben, haben die Amberger nun mit 12:0 Punkten derzeit nur die Mannschaft aus Bamberg (10:2) im Nacken. Da diese allerdings nicht aufstiegsberechtigt ist, wirken die Bamberger im Moment wie ein Puffer zwischen den Verfolgern.
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