Kegeln 2. Bundesliga
FEB Amberg schlägt Kaiserslautern

Sport
Amberg in der Oberpfalz
19.10.2016
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Es ist nicht nur eine Steigerung, es ist eine Galavorstellung, die die Kegler von FEB Amberg bei der TSG Kaiserslautern in der 2. Bundesliga abliefern.

Beim 6:2 zeigten die Oberpfälzer bei 3779:3610 kaum eine Schwäche und konnten so hochzufrieden die Heimreise antreten. Den Anfang machten Michael Wehner und Matthias Hüttner gegen Pascal Nikiel und Christian Klaus, und schon hier bauten die Amberger mächtig Druck auf. Michael Wehner musst zwar den ersten Satz abgeben, doch im Anschluss ließ Wehner seinem Gegner kaum eine Chance. Mit 3:1 bei 639:554 war der ersten Punkt und auch der Anfang gemacht.

Ähnlich sah es bei Matthias Hüttner aus. Der Amberger spielte vier sehr gute Bahnen und dominierte seinen Gegner nach Belieben. Mit 4:0 bei 627:584 war auch der zweite Punkt gesichert. Nun waren Rainer Limbrunner und David Junek an der Reihe, sich mit Andreas Nikiel und Alexander Schöpke zu messen. Limbrunner dominierte von Beginn an und so war der 4:0-Sieg bei 629:579 die logische Konsequenz daraus. Junek musste sich zwar im ersten Satz geschlagen geben, doch dann drehte diese mächtig auf und sicherte sich im Anschluss die drei folgenden Sätze. Mit 3:1 bei 600:647 war somit das 4:0 für Amberg und die Partie so gut wie gesichert.

Doch waren Bernd Klein und Wolfgang Häckl ebenso hungrig. Wolfgang Häckl zeigte zwar gegen Pascal Kappler ein gutes Spiel, doch nach 60 Würfen machte er für Andre Gubitz Platz, um diesen Wettkampfpraxis zu geben. Zusammen mussten sie sich zwar mit 1:3 geschlagen geben, aber bei 590:630 zeigten die beiden trotzdem eine ordentliche Leistung. Bernd Klein bot zwar ebenso eine Top-Leistung, doch Sebastian Peter hielt dagegen. Mit 98:88 in Vollen zündete Peter ein Feuerwerk, das man nicht oft zu sehen bekommt. Mit einem 99er-Abräumen distanzierte Peter sich von Klein und so half es auch nichts mehr, dass Klein im letzten Satz noch einmal wütend angriff und den Satz auch für sich entscheiden konnten. Mit 2:2 musste sich der Amberger zwar geschlagen geben, konnte aber bei 647:666 auf ein Duell der Extraklasse zurück blicken.

Somit haben die Oberpfälzer nicht nur ein weiteres schweres Auswärtsspiel gemeistert, sondern auch gezeigt, dass die Formkurve inzwischen in Richtung Erstligatauglichkeit geht.

Ein weiteres Schmankerl war die Pokalauslosung für die vierte Runde direkt im Anschluss und die Losfee hatte eine erneute Reise nach Kaiserslautern für die Amberger im Gepäck, diesmal zur TSG Kaiserslautern II.
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