Kegeln 2. Bundesliga
FEB Amberg schlägt Nibelungen Lorsch II mit 6:2

Sport
Amberg in der Oberpfalz
20.03.2017
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Mit einer starken Mannschaftsleistung bezwangen die Bundesligakegler von FEB Amberg den über weite Strecken stark auftretende Gegner aus Lorsch. 6:2 bei 3544:3421 lautete das deutliche Ergebnis für die Hausherren.

Im Startpaar trafen André Gubitz und Ralph Müller sowie Matthias Hüttner und Manuel Ott aufeinander. Gubitz machte sein bestes Spiel im Amberger Trikot. Mit vier gleichmäßig starken Durchgängen hatte er seinen Kontrahenten mit 595:574 und 4:0 Sätze fest im Griff. Hüttner machte vor allem in Durchgang zwei und drei (320) mächtig Druck. Mit starken 603:561 bei 2,5:1,5 Sätzen verwies er Ott deutlich in seine Schranken.

Im Mittelpaar standen sich Rainer Limbrunner und Daniel Geiß sowie Steve Häckl und Michael Schmitt gegenüber. Limbrunner bestätigte seine aufsteigende Tendenz. Besonders im dritten Durchgang (168) blitzte sein Können auf. Ein leicht verkorkster letzter Durchgang verhinderte den möglichen 600er. Mit 593:513 und 3:1 Sätze dominierte er seinen Gegner.

Häckl merkte man die fehlende Spielpraxis an. Zwar konnte er sich im Laufe des Spiels steigern, doch gegen Michael Schmitt stand er mit 546:594 und 1:3 Sätzen auf verlorenem Posten.

Mit einer 3:1-Führung und 95 Kegel Vorsprung machte sich die Schlussachse mit Bernd Klein und Michael Wehner ans Werk. Mit Jochen Steinhauer und Michael Straub hatten sie es mit den deutlich stärksten Akteuren der Hessen zu tun. Beide lieferten eine ansprechende Partie ab. Bernd Klein avancierte mit erstklassigen 608 Kegel einmal mehr zum Tagesbesten. Mit 2:2 Sätzen hielt er so Steinhauer (596) in Schach und markierte den Mannschaftspunkt, der den vorzeitigen Sieg bedeutete.

Michael Wehner verlor Durchgang eins, den nächsten musste er dann unglücklich teilen. Zwar erarbeitete sich Wehner im dritten Lauf ein Holzpolster, dies nutze aber nichts. Straub konterte zum Abschluss mit 154:160 und gewann den Mannschaftspunkt trotz weniger Hölzer mit 1:3 bei 599:583.

Mit diesem Sieg ist nun auch die Meisterschaft definitiv unter Dach und Fach. Nächste Woche gastiert FEB Amberg bei Absteiger Viktoria Fürth. Amberg will natürlich die Konzentration hoch halten und auch dieses Spiel gewinnen.
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