Kegeln 2. Bundesliga
FEB hat starke Nerven

Sport
Amberg in der Oberpfalz
19.09.2016
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Bamberg. Mit gewünschtem "Big Point" und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in der Tasche war die Heimreise aus Bamberg trotz der schlechten Wetterverhältnisse eine wahre Freude für die Zweitliga-Kegler von FEB Amberg. Wie so oft in der Vergangenheit zeichnete sich die Mannschaft durch großen Kampfgeist aus.

Denn beim 5:3-Erfolg (3536:3495) sah es lange nicht nach einem Sieg der Oberpfälzer aus. Besonders das Starttrio musste nahezu die Höchststrafe hinnehmen. David Junek, Michael Wehner und Matthias Hüttner sollten die Partie möglichst offen gestalten und vielleicht einen kleinen Vorsprung herausspielen. Doch bereits David Junek musste seinen Punkt nach komfortablen Vorsprung nach einem verpatzten letzten Lauf unnötig mit 2:2 582:587 abgeben.

Auch Michael Wehner zeigte zwar eine gute Leistung, doch Dominik Teufel hatte in dem hart umkämpften Duell bei 1,5:2,5 bei 592:598 knapp die Nase vorne. Auch Matthias Hüttner, der zu Beginn ins Hintertreffen kam, sich aber herankämpfte, unterlag knapp mit 2:2 bei 602:617. So war das Spiel mit nur 26 Kegelrückstand einerseits knapp, aber mit einem 3:0 für die Hausherren auf der anderen Seite deutlich und ein Sieg für Amberg deutlich schwerer geworden, da nun kein Duell mehr verloren werden durfte. Wolfgang Häckl, Rainer Limbrunner und Bernd Klein wussten um ihrer Aufgabe. Besonders Limbrunner nahm in der ersten Hälfte gegen Thomas Müller das Heft in die Hand und brachte Amberg mit 2:2 bei 598:583 den Punkt.

Bernd Klein hatte nur zu Beginn gegen Andre Roos etwas Probleme, doch während Roos im dritten Lauf total die Nerven versagten, spielte Klein ruhig und besonnen auf gutem Niveau weiter. Mit 2:2 bei 548:591 ging der nächst Punkt nach Amberg und durch den Kegelvorsprung war das 4:4 bereits gesichert.

Aber Wolfgang Häckl musste ebenfalls seinen Punkt machen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte aber geriet Häckl gegen Christopher Wittke deutlich in Rückstand und es sah nach einem Unentschieden aus. Doch dann versagten Wilke die Nerven, und Häckl spielte seine Routine aus und holte unter dem Jubel seiner Teamkollegen bei 2:2 und 562:571 den entscheidenden Punkt zum Sieg.
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