Kegeln DKBC-Pokal
Kegler von Rot-Weiss Hirschau scheitern in Chemnitz

Sport
Amberg in der Oberpfalz
04.01.2016
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Chemnitz/Hirschau. Ein an Dramatik nicht zu überbietendes Pokalspiel gab's am Samstag auf der Chemnitzer Kegelbahn beim CSV Siegmar 48 - das mit einer Niederlage von Rot-Weiss Hirschau endete.

Mit realistischen Chancen auf einen Sieg und mit Unterstützung von 20 Fans waren die Kegler angereist. Zu Beginn unterlag Daniel Rösch seinem Gegner Marcel Jentsch knapp trotz gewonnenem viertem Satz mit 593:607. Auf den anderen beiden Bahnen setze sich Bastian Baumer gegen Thomas Gerlach eindrucksvoll durch, gewann die ersten beiden Sätze. Der dritte ging an Gerlach, der zu diesem Zeitpunkt aber noch mit 21 Holz hinten lag. Im vierten Satz waren dann die Würfel gefallen, als sich Baumer mit 147:133 durchsetzte und mit Tagesbestleistung von 635:602 den Mannschaftspunkt holte - zur leichten Führung für Rot-Weiss.

In der Mittelpaarung gingen Robert Rösch und Patrick Krieger ins Spiel. Doch Rösch kam gegen Christian Unglaub nicht ins Spiel und musste den doch wichtigen zweiten Satzpunkt im letzten Durchgang mit 143:144 an Unglaub abgeben. Beim letzten Schub ins volle Haus erzielte er nur zwei Kegel und vergab, wie sich dann später zeigte, die Chance auf ein Sudden Victory. Mit 597:560 war es nicht der Tag von Robert Rösch. Patrick Krieger kam gegen Steven Schober trotz besserem Gesamtergebnis nicht zum wichtigen Mannschaftspunkt und musste sich trotz 588:578 Holz die Butter vom Brot nehmen lassen. Mit 3:1 Punkten und acht Kegel gingen die Chemnitzer in Führung.

Die Schlussleute Mike Oettl und Alexander Held hatten es dadurch schwer. Als aber Oettl drei Sätze gewann, war die Hoffnung wieder da, denn Gegner Stefan Werth ist einer der Chemnitzer Leistungsträger (589:572). Im Duell zwischen Held und Mosel wurden die Satzpunkte abwechselnd vergeben, doch dann kam im dritten Satz ein herber Rückschlag. Mosel hatte einen Lauf und setzte sich mit 169:130 souverän durch. Nun waren die Hoffnungen der Hirschauer geschrumpft.

Aber Held hatte einen Lauf, von Schub zu Schub stieg die Hoffnung. Bis zum 26. Schub lag Rot-Weiss sogar schon in Führung. Als dann der 27. Schub ins volle Haus anstand, glaubte keiner mehr an den Punktverlust. Doch ein Anschub, bei dem der Keglertraum stehen blieb, zerstörte alle Hoffnung jäh. Mosels letzten drei Schübe brachten ihm drei Kegel mehr ein zum glücklichen Sieg.

Die Enttäuschung im Lager der Hirschauer war groß, hatte man doch das Viertelfinale schon vor Augen. Beim Endstand von 4:4 Punkten und 3534:3540 wurde Rot-Weiss aufgrund des schlechteren Satzpunktverhältnisses aus dem Rennen geworfen.
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