Kegeln: FEB Amberg verliert gegen Kipfenberg
Abstieg besiegelt

Sport
Amberg in der Oberpfalz
13.03.2016
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Die Art und Weise der Niederlage passte zur gesamten Saison: Beim 3:5 (2516:3536) gegen den KRC Kipfenberg im letzten Heimspiel in der 1. Bundesliga lagen die Kegler von FEB Amberg lange Zeit gut im Rennen, letztlich sollte es aber einfach nicht sein. Nach dem sicheren Abstieg in die 2. Bundesliga sind die Amberger enttäuscht, doch werden die Planungen bereits auf die Aufgaben in der kommenden Saison gerichtet und die Freude auf das ein oder andere Derby ist groß.

Im Startpaar machten sich Michael Wehner und Matthias gegen Dietmar Brosi und Patrick Scholler ans Werk. Während Hüttner auch diesmal nicht wirklich zu seinem Spiel fand und dem guten Patrick Scholler mit 0:4 Sätzen und 564:598 Holz unterlag, entwickelte sich zwischen Wehner und Brosi ein Hauen und Stechen auf hohem Niveau. Zunächst schien es zwar so, als würde der Gästeakteur immer wieder die bessere Antwort haben. Doch kurz vor Schluss drehte Wehner das Duell durch eine Neuner-Serie und glich bei 2:2 Sätzen mit 620:614 Holz zum 1:1 aus.

In der Mittelachse versuchten Rainer Sattich und Daniel Beier den Kegelrückstand zu verkürzen, was bei einem furiosen Angriff von Beier auch zu klappen schien. Doch Sattich, der zwar besser spielte als zuletzt, aber ebenfalls nicht richtig ins Spiel kam, musste sich bei 2:2 Sätzen mit 564:577 Holz geschlagen geben. Beier hingegen lieferte gegen Christoph Kratz eine gute Partie, doch konnte er sich insgesamt nicht weit genug absetzen. Bei 2:2 Sätzen holte er mit 601:582 den zweiten Punkt für FEB Amberg, aber eben nur 19 Holz.

Im Duell der Schlusspaare entwickelte sich eine tolle Stimmung und die Partie schien auf die Seite der Gastgeber zu kippen. Bernd Klein startete gegen Michael Schobert gut und hielt den Kipfenberger in Schach. Auf der anderen Seite agierte Wolfgang Häckl gegen Mario Strauß souverän und sicherte sich vorzeitig den Punkt.

Doch dann schickten die Kipfenberger den erst 14-jährigen Nico Guggenmoos auf die Bahn. Dieser fand mit seinem explosiven Wurf sofort ins Spiel - und bei Amberg kam es zum Bruch. Häckl sicherte zwar den Punkt mit 3:1 Sätzen und 575:548, doch verlor er auf der letzten Bahn einfach zu viele Kegel. Klein konnte das Tempo nicht halten und unterlag Schobert mit 1:3 (592:617).

KegelnBundesliga Männer

FEB Amberg 3:5 (3516:3536) KRC Kipfenberg

Wehner - Brosi 2:2/620:614/ 1:0

Hüttner - Scholler 0:4/564:598/ 1:1

Sattich - Stahl 2:2/564:577/ 1:2

Beier - Kratz 2:2/601:582/ 2:2

Häckl - Strauß/Guggenmoss 3:1/575:548/ 3:2

Klein - Schobert 1:3/592:617/ 3:3

Gesamt: 3516:3536/ 3:5
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