Kegeln
FEB Amberg verliert Kellerduell

Trotz starker 601 Holz war der Amberger Wolfgang Häckl (Bild) chancenlos gegen den Zwickauer Lars Pansa. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
11.01.2016
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Guter Beginn, schlechtes Ende: FEB Amberg gibt im Kellerduell der Kegel-Bundesliga einen 2:0-Vorsprung aus der Hand - und muss dann mit ansehen, wie sich Schlusslicht TSV 90 Zwickau in einen Rausch spielt.

Mit einer bitteren und enttäuschenden 2:6-Niederlage im Gepäck trat FEB Amberg die Heimreise vom Tabellennachbarn TSV 90 Zwickau an. Die Oberpfälzer hatten beim 3510:3674 einige Möglichkeiten ungenutzt gelassen.

Die Gäste starteten gut in die Partie. Michael Wehner und Matthias Hüttner gewannen jeweils die ersten beiden Sätze und hatten ein ordentliches Kegelpolster. Doch in der zweiten Hälfte fanden die Hausherren besser ins Spiel. Wehner musste gegen Patrick Hirsch beide Folgesätze abgeben und konnte nur mit großer Nervenstärke sein Duell mit 2:2 bei 578:575 für sich entscheiden. Einen nahezu exakt gleichen Spielverlauf gab es zwischen Andre Giller und Hüttner. In einem dramatischen Finale sicherte der Amberger mit 2:2 und 578:575 die 2:0-Führung der Gäste. Dennoch hatte es das Amberger Startpaar verpasst, eine weitaus deutlichere Führung herauszuholen.

Auch Rainer Sattich und Daniel Beier fanden zunächst gut gegen Ingo Penzel und Daniel Grafe ins Spiel. Der Zwickauer Grafe musste nach 60 Wurf für Uwe Ruppert Platz machen - und das sollte sich als Glücksgriff für die Gastgeber erweisen. Während Beier mehr und mehr Probleme hatte, kam der Zwickauer so richtig in Fahrt und entriss dem Amberger bei 2:2 Sätzen mit 579:555 Holz den Punkt. Auch Ingo Penzel startete nun ein Feuerwerk und ließ Rainer Sattich bei 2:2 Sätzen mit 631:599 Holz keine Chance mehr.

Bei 2:2 Mannschaftspunkten und 44 Kegel Rückstand war den Ambergern bereits klar, dass eine große Möglichkeit verschenkt war. Im Schlusspaar sahen sich Wolfgang Häckl und Bernd Klein dann einem furios spielenden Zwickauer Schlussduo gegenüber. Besonders Wolfgang Häckl musste sich trotz guten Spiels dem überragend agierenden Lars Pansa geschlagen geben, der mit 4:0 Sätzen und 689:601 Holz nur knapp unter dem Bahnrekord blieb. Auch Bernd Klein zeigte über lange Strecken ein gutes Spiel, doch auch hier agierte sein Zwickauer Widersacher Thorsten Scholle überragend und setzte bei 2:2 Sätzen mit 631:599 Holz den Schlusspunkt.
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