Leichtahtletik
Corinna Schwab Deutschlands Beste

Hinter Corinna Schwab kam Katrin Fehm (Bild) auf Platz zwei über die 200 Meter. Bild: Kiefner
Sport
Amberg in der Oberpfalz
08.06.2016
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Die Leichtathletik-Saison läuft gut für Corinna Schwab und Katrin Fehm. In Regensburg bei der Laufnacht und bei der Sparkassen-Gala beweisen beide ihre Schnelligkeit.

Regensburg. (glg/ulg) Bei der Regensburger Laufnacht und der jährlichen Sparkassen-Gala wurde Leichtathletik auf höchstem Niveau geboten. 1200 Athleten aus 32 Nationen gingen im Oympiajahr auf Normenjagd.

Darunter in einem Qualifikationslauf über die 400 Meter-Hürden der U18 Athleten für die Europameisterschaft in Tiflis (Georgien). Corinna Schwab vom TV Amberg hatte bereits beim Länderkampf in Brixen (Italien) mit einem Sieg die Norm von 60,75 Sekunden einmal unterboten. Mit 60,73 Sekunden trug sie sich in der deutschen Bestenliste an dritter Stelle ein. Nun wollte Schwab beweisen, dass sie die beste deutsche U18-400-Meter-Hürdenläuferin ist. Beherzt, wie man es von ihr gewohnt ist, ging sie die ersten 200 Meter an und trotz einiger technischer Probleme konnte die läuferisch starke Ambergerin das Feld klar distanzieren und gewann in neuer Saison-Bestzeit von 59,36 Sekunden vor Nele Wessel vom SV Preußen Berlin (59,83) und Silvia Schulz von Bayer 04 Leverkusen (60,53). Damit hat sie ein zweites Mal die Norm für die EM geschafft.

Bei der Sparkassen Gala startete Schwab bei herrlichem Wetter im Regensburger Uni-Stadion über 200 Meter bei der U20. Von Anfang an setzte sie sich an die Spitze und verteidigte ihre Führung bis ins Ziel. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 23,73 Sekunden lief sie erstmalig unter 24,00 Sekunden. Auf dieser Strecke hat Schwab ebenfalls die U20 WM-Norm (23,85) und die U18 EM-Norm (24,20) erreicht.

Auf den zweiten Platz kam Katrin Fehm von der SGS Amberg, die eher auf den kurzen Sprintstrecken zu Hause ist und bereits als Startläuferin der U 20 DLV-Staffel eingesetzt (44,40 Sekunden) war. Fehm wollte sich in einem vom Bundestrainer gesetzten Lauf gegen die deutsche Spitze der 200-Meter-Läuferinnen beweisen. Nach einem etwas verhaltenen Beginn steigerte sie sich in der zweiten Rennhälfte eindrucksvoll und blieb in sehr guten 23,93 Sekunden erstmals unter 24 Sekunden. Es fehlten ihr nur acht Hundertstelsekunden zur geforderten WM-Norm.
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