Personelle Lage bei FC Amberg vor BFV-Pokal weiter angespannt
Vater gegen Sohn

FC-Trainer Günter Brandl (rechts) setzt in der ersten Runde des BFV-Pokals bei der SpVgg Hainsacker mit seinem Sohn im gegnerischen Team auf junge Talente wie Martin Popp (links). Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
08.08.2016
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Seit dem 0:0 in Bamberg sind gerade mal zwei Tage vergangen. Am heutigen Dienstag, 9. August, muss der FC Amberg schon wieder ran. In der ersten Runde des BFV-Pokals trifft der Bayernligist auf die SpVgg Hainsacker aus der Bezirksliga Süd. Die personelle Lage beim FC Amberg hat sich allerdings noch nicht entspannt.

"Das ist ein bisschen so, wie wenn man in den Urlaub fährt, mit einem Auto, das nur drei Reifen hat - und der vierte ist der Ersatzreifen", sagt FCA-Teammanager Hubert Kirsch. Er ist zwar zuversichtlich, dass sich die Lage im Lauf der Woche bis zum nächsten Ligaspiel entspannt, sagt aber auch, dass der FC Amberg mit einem Rumpfkader nach Hainsacker fährt. Die angeschlagenen Stammspieler wie Brian Gallo, Sven Seitz oder Daniel Gömmel sind beim Bezirksligisten nicht mit dabei - sie sollen sich bis zum Wochenende auskurieren. Für Kirsch gilt: "Wir schauen, dass wir mit dem bestehenden Kader durchkommen. Das ist ja vorerst die letzte englische Woche." Kirsch ergänzt: "Aber das ist auch die Chance für die Jugendspieler wie Keilholz, Popp und Burgutzidis sich zu zeigen und Spielpraxis zu sammeln." Wegen der dünnen Personaldecke war Ambergs Teammanager mit dem torlosen Unentschieden bei der DJK Don Bosco Bamberg auch zufrieden: "Die Leistung war absolut okay." Mit nun elf Punkten hat die Truppe von Günter Brandl weiter Tuchfühlung zur Spitzengruppe.

Die SpVgg Hainsacker legte einen durchwachsenen Start in der Bezirksliga Süd hin. Nach einem Remis zum Auftakt siegte man bei Aufsteiger FC Jura 05 und am letzten Spieltag verlor man gegen die DJK Vilzing II mit 1:6. Für die Mannschaft des FC Amberg dürfte die SpVgg Hainsacker ein unbeschriebenes Blatt sein. Das letzte Spiel beider Vereine datiert aus der BOL-Saison 2011/12, der FC Amberg gewann deutlich mit 5:0. FC-Trainer Günter Brandl dürfte die gegnerische Mannschaft dagegen besser kennen. In den letzten beiden Jahren traf er mit seinem ehemaligen Verein, SV Burgweinting, in der Bezirksliga öfter auf die SpVgg Hainsacker. Außerdem kennt Brandl einen gegnerischen Spieler besonders gut: Bastian Brandl ist sein Sohn und kickt seit dieser Saison für die SpVgg Hainsacker.

Das ist ein bisschen so, wie wenn man in den Urlaub fährt, mit einem Auto, das nur drei Reifen hat - und der vierte ist der Ersatzreifen.Hubert Kirsch, Teammanager FC Amberg
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