Rollstuhl-Basketball
RSC Amberg verliert gegen Salzburg, schlägt aber München

Aufbauspieler Ludwig Wolf (Bild) vom RSC Amberg brachte seine Mannschaft gegen den USC München auf die Siegerstraße. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
18.02.2016
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Schon das erste Spiel der 17. Oberliga-Runde im Rollstuhl-Basketball in München zeigt, wer Favorit ist. Weltauswahl-Spieler Walter Pfaller und sein Team dominieren nach Belieben.

Gastgeber USC München hatte von Beginn an keine Chance gegen den RSV Salzburg, der sich vor Beginn der Saison mit Nationalspielern aus Tschechien und Slowenien verstärkt hatte - mit dem Ziel in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Salzburg gewann deutlich mit 84:24.

Starke Verteidigung


Deswegen rechneten sich die Spieler der RSC Amberg nicht viel aus gegen den Tabellenführer. Doch die Amberger hielten zunächst mit ihrer starken Verteidigungsarbeit dagegen. Erst in der 3. Minute gelangen den Österreichern die ersten Punkte aus der Distanz, Ambergs Dennis McInnes schaffte nach fünf Minuten den ersten Korberfolg. Beide Mannschaften schenken sich nichts bis zum 10:6 für Salzburg.

Tabellenführer dreht auf


In der Viertelpause stellte Trainer Walter Pfaller sein Team um - denn dass man sich gegen Amberg so schwer tun würde, damit hatten die Österreicher wohl nicht gerechnet. Diese drehten nun auf und zogen auf 20:8 davon. Auch nach der Pause ließen sich die Salzburger das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und gewannen klar mit 73:32.

Klares Ziel gegen München


In der letzten Paarung des Tages bekamen es die Amberger mit dem USC München zu tun, gegen den sie in der Vorrunde knapp verloren hatten. Das Ziel des RSC war, mit mehr als zehn Punkten zu gewinnen, um sich im direkten Vergleich vor die Münchner in der Tabelle zu schieben. Nach kurzer Zeit kam Ambergs Centerspieler Stefan Markus immer besser ins Spiel und machte einen Punkt nach dem anderen, so dass der RSC dann nach einem Dreier von ihm in Führung ging. München nahm eine Auszeit, und führte dann ebenfalls nach einem Dreier von Trainer Thiemo Schrauder mit 18:15. Beide Mannschaften waren heiß auf den Sieg, und München kam mit der Spielweise der Amberger nicht mehr zurecht. Der RSC punktete mit seinen beiden Centern Markus und McInnes konstant bis zum 30:30.

Presse hilft nichts


Nach der Pause setzten die Gastgeber auf Presse, aber Amberg gelang es immer wieder diese auszulösen und dann sicher unter dem Korb zu punkten. Die Oberpfälzer nutzten ihre Center als Anspielstationen und die Flügelspieler Svenja Mayer, Christian Domeier und Michael Zippel machten den Weg frei oder trafen selbst bis zum 44:35. Beide Teams nutzten abermals die letzte Viertelpause, um sich taktisch neu einzustellen. Dies gelang dem USC deutlich besser. Amberg musste inzwischen auf seinen Center Dennis McInnes verzichten, der nach dem fünften Foul vom Feld musste. Erst Ambergs Aufbauspieler Ludwig Wolf brachte wieder frischen Wind ins Spiel.

Weg von der Zone


Der RSC schaffte es, den USC immer weiter von seiner Zone weg zuhalten und sich den Ball immer wieder zu erkämpfen - was die schnellen Flügelspieler nutzten. So setzte sich Amberg immer weiter ab bis zum 61:46-Sieg.

RollstuhlbasketballRegionalliga Süd

München II - Salzburg 24:84 Salzburg - Amberg 73:32 München II - Amberg 46:61 Pforzheim - Donauwörth 67:53 Donauwörth - Bayreuth 26:55 Pforzheim - Bayreuth 28:59

1. RSV Salzburg 857:463 24: 0 2. RSC Tirol 710:465 20: 4 3. RSV Bayreuth 633:528 18: 6 4. SKV Ravensburg 656:640 12:12 5. RSC Amberg 453:571 10:14 6. USC München II 568:671 8:16 7. PSC Pforzheim 570:709 8:16 8. BVSV Donauwörth 520:630 8:16 9. RSKV Tübingen 467:757 0:24
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