Rollstuhlbasketball
RSC Amberg hält Schlusslicht auf Abstand

Christian Domeier gab im Spiel gegen Tübingen das Startsignal für die Amberger, die letztlich einen wichtigen Sieg feierten. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
17.12.2015
22
0

Mit einem Sieg zwei Plätze nach oben: Die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg verloren am Sonntag in der Regionalliga Süd zwar gegen Gastgeber RSV Bayreuth (40:59), bezwangen danach aber Schlusslicht RSKV Tübingen und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang fünf.

Im Derby brachte Flügelspieler Michael Zippel die Amberger in Führung, doch Bayreuth hielt sofort mit seinen Centern dagegen. Bis zur 6. Minute ging es so hin und her. Dann aber geriet Amberg aus seinem Spielfluss und die Bayreuther setzten sich bis Ende des ersten Viertels etwas ab (17:12). Im zweiten Durchgang schafften es die Amberger nicht richtig ins Spiel: Sie bekamen die zwei starken Center der Bayreuther nicht in den Griff und brachten den Ball einfach nicht in den Korb. Zur Halbzeit führte der Gastgeber mit 35:20. Im dritten Viertel steigerten sich die Amberger wieder, doch die Bayreuther um Center Sebastian Gillisch hatten unter dem Korb einfach mehr Erfolg. Den Schlussabschnitt hielten die Gäste ausgeglichen, der Rückstand war aber bereits zu groß - und das Spiel wurde verloren (40:59). Gegen das punktlose Schlusslicht RSKV Tübingen war für die Amberger ein Sieg Pflicht, um sich in der Tabelle wieder nach vorne zu schieben.

Die Partie begann nach Plan: Center Stefan Markus sicherte sich den Hochball, Christian Domeier erzielte die ersten Punkte und die Amberger machten mächtig Druck auf die Tübinger. Diese kamen gar nicht ins Spiel und brauchten fünf Minuten für die ersten Punkte. Nach dem ersten Viertel führte Amberg mit 18:10. Doch nun gab Tübingen Gas - und Amberg verlor den Faden. Das Schlusslicht holte auf und lag zur Halbzeit nur noch 22:25 zurück.

In der Pause von den Trainern neu eingestellt ließen sich die Amberger nun nicht mehr das Spiel des RSKV aufzwingen und zogen wieder auf 41:33 davon. Im letzten Viertel dann ließen die Oberpfälzer keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie den Sieg wollten. Tübingen wurde schon im Angriff gestört und musste diverse Ballverluste hinnehmen, allerdings konnte Amberg diese nicht immer in Punkte umsetzen. Letztlich behielt der RSC mit 57:45 die Oberhand.

In den letzten beiden Partien der Vorrunde geht es für den RSC Amberg am Samstag, 19. Dezember, in Pforzheim gegen den Tabellendritten RSC Tirol und Gastgeber PSC Pforzheim. Den hatten die Oberpfälzer im Oktober im Finale des Regionspokals geschlagen.

Regionalliga Süd

Donauwörth - Pforzheim 54:42 Pforzheim - Salzburg 33:90 Donauwörth - Salzburg 32:71 Bayreuth - Amberg 59:40 Amberg - Tübingen 57:45 Bayreuth - Tübingen 63:30

1. RSV Salzburg 8 16: 0 550:317 2. RSV Bayreuth 8 12: 4 415:382 3. RSC Tirol 6 6: 4 351:255 4. SKV Ravensburg 8 8: 8 447:416 5. RSC Amberg 6 6: 6 282:312 6. USC München II 8 6:10 404:436 7. BVSV Donauwörth 8 6:10 372:434 8. PSC Pforzheim 6 4: 8 297:375 9. RSKV Tübingen 8 0:16 315:506
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.