Rollstuhlbasketball
RSC Amberg verliert gegen Pforzheim und siegt gegen Tübingen

Am letzten Spieltag der Saison in der Regionalliga boten die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg ihren Zuschauern nochmals einen Krimi. Nachdem das erste Spiel gegen den PSC Pforzheim knapp mit 42:47 verloren ging, zwangen die Amberger den RSKV Tübingen beim Stand von 50:50 nach regulärer Zeit in die Verlängerung - und gewannen mit 53:52.

Die Amberger mussten unter anderem auf Spielertrainer Stefan Markus und weitere verletzte Spieler verzichten, was die erste Begegnung gegen Pforzheim schwierig machte. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo, dem RSC fehlte einfach das Glück beim Abschluss unter dem Korb. Der Ball tanzte regelrecht auf dem Ring, um dann wieder außen herunter zu fallen. Beide Teams setzen auf eine starke Verteidigungsarbeit, was dazu führte, dass immer wieder Spieler auf beiden Seiten nach Fouls an die Freiwurflinie mussten. Pforzheims Spielertrainer Sebahattin Basköy traf einen Dreier zur 16:12-Führung. In der Viertelpause stellten die Amberger etwas die Taktik um, was nun wiederum die Schwaben komplett aus dem Spiel brachte. Amberg verkürzte zum 26:27-Halbzeitstand für Pforzheim. Nun war das Spiel wieder komplett offen. Die Schwaben kamen mit neuer Taktik auf das Feld und das wiederum brachte die Amberg komplett aus dem Konzept und dazu kam dann noch die verheerende Trefferquote der Amberger. Es gelang einfach kein Korb, Pforzheims Center Eugen Schmid machte einen nach dem anderen.

Nun entschloss sich Coach Kessler seinen zwei Flügelspieler Svenja Mayer und Jürgen Weiß auf ihn anzusetzen. Diese Doppelten in nun und nahmen in bereits vor der Dreierlinie aus dem Spiel, während Dennis McInnes, Ludwig Wolf und Michael Zippel die Zonenverteidigung übernahmen - doch es reichte nicht.

In der zweiten Begegnung verlor das Team aus Tübingen, das bereits als Absteiger feststeht, gegen Pforzheim kurioserweise ebenfalls mit 42:47.

Das letzten Spiel bestritt dann Amberg gegen Tübingen. Auch hier hatte der RSC wieder das gleiche Problem wie im ersten Spiel, der Ball wollte einfach nicht in den Korb fallen. Tübingen führte zur Halbzeit mit 26:22. Doch der RSC gab nicht auf und drehte im letzten Viertel nochmal richtig auf, störte früh den Gegner und provozierte Ballverluste. Kurz vor Schluss lagen beide Teams gleich auf beim 50:50.

In der Verlängerung gelang den Schwaben der erste Korb. Erst eine Minute vor Ende schaffte Ambergern der Ausgleich. Tübingen musste ein Foul machen, um wieder in Ballbesitz zu kommen. Aber aufgrund der Foulbelastung durfte Ambergs Ludwig Wolf an die Freiwurflinie, und er verwandelte einen zum 53:52-Sieg .

RSC Amberg (Punkte beide Spiele): Domeier, Lerzer 4, McInnes 38, Weiß, Wolf 18, Zippel 31, Betzlbacher 4, Mayer, Schießl .
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