Rollstuhlbasketball_:RSC Amberg verliert gegen Bayreuth und Ravensburg
Müde Arme

Nach der klaren Niederlage gegen Bayreuth liefern sich die Rollstuhlbasketballer des RSC Amberg ein packendes Duell mit dem SKV Ravensburg, das ähnlich dramatisch verläuft wie das Hinspiel.

Am vorletzten Spieltag der Rollstuhlbasketball-Regionalliga Süd unterlagen die Amberger im Derby dem Tabellenzweiten BSV Bayreuth mit 39:52. Bis zur Hälfte des ersten Viertels erspielte sich der RSC Amberg - auch dank der harten Verteidigungsarbeit - einen Vier-Punkte-Vorsprung, doch dann riss der Faden und Bayreuth drehte mit einem 9:0-Lauf die Partie (13:8). Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gäste den besseren Start, punkteten immer wieder durch Flügelspieler Michael Zippel und Center Stefan Markus, ehe erneut der Faden riss. Bayreuth nutzte die Gelegenheit und zog auf 30:17 davon. Nach der Halbzeit machten die Amberger noch mehr Druck in der Verteidigung auf die Wagnerstädter und verkürzten den Rückstand auf sieben Punkte (40:33).

Im letzten Viertel bäumten sich die Bayreuther vor eigenem Publikum noch einmal auf, während bei den Ambergern das kraftraubende Spiel langsam Wirkung zeigte. Sie schafften es nicht mehr konstant zu punkten und unterlagen schließlich 39:52.

In der zweiten Begegnung traf der RSC auf den RSKV Ravensburg, den er in der Hinrunde mit 51:50 besiegt hatte. Und auch diesmal wurde es eine enge Kiste: Beide Teams spielten auf Augenhöhe, mit dem Unterschied, dass die Baden-Württemberger ausgeruht waren und die Amberger bereits ein hartes Spiel gegen Bayreuth in den Knochen hatten. Nach einer 13:11-Führung des RSC kam Ravensburg immer besser ins Spiel und lag zur Halbzeit mit 20:19 vorne. Im dritten Viertel standen bei beiden Teams die Zeichen auf Angriff. Bei Amberg punktete Center Stefan Markus konstant - und wenn dieser nicht zum Zug kam, war Christian Domeier zur Stelle.

startete mit einem Korb Vorsprung ins letzte Viertel. Beide Teams gaben Gas, aber bei den Ambergern merkte man immer mehr, dass die Kraft nachließ. Sie punkteten unter dem Korb nicht mehr so sicher wie gewohnt. Ravensburg arbeitete sich wieder heran. Zwei Minuten vor Schluss stand es unentschieden. Beide Teams machten nochmal Druck - mit dem glücklicheren Ende für Ravensburg, das mit 46:44 gewann.
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