Schach
Titel Nummer neun für Wolfgang Reindl

Die drei Erstplatzierten der Stadtmeisterschaft im Schach (von links): Anatoli Vinogradov, Wolfgang Reindl und Heinz Däubler.
Sport
Amberg in der Oberpfalz
02.08.2016
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Traditionell bildet die Siegerehrung der Amberger Stadtmeisterschaft den Abschluss der Schachsaison bei der SG Siemens Amberg. Spartenleiter Gerhard Franz begrüßte die Turnierteilnehmer und Spartenmitglieder und gratulierte dem alten und neuen Stadtmeister Wolfgang Reindl zum Titelgewinn. Für Reindl war es der neunte Sieg in diesem Turnier, und in diesem Jahr gelang es ihm sogar, sämtliche Partien zu gewinnen. Den zweiten Platz unter den 14 Teilnehmern sicherte sich Heinz Däubler vom SC Haselmühl, der nur gegen Reindl einen Punkt abgab. In der entscheidenden Partie kam Däubler zwar in Vorteil, geriet dann aber in Zeitnot und musste dem Titelverteidiger den Sieg überlassen.

Mächtig nach vorne drängen die jüngeren Akteure: So belegten Samir Askri, Anatoli Vinogradov und der Sulzbacher Lukas Pilhöfer die Ränge drei bis fünf und hielten ihre erfahrenere Kollegen bemerkenswert sicher auf Distanz. Erfreulich war, dass neben Däubler und Pilhöfer mit Ottmar Mühlberger (Sulzbach), Ludwig Pfab (Hirschau) und Turnierneuling Thomas Heim (Haselmühl) insgesamt fünf Spieler aus den Nachbarvereinen an der Stadtmeisterschaft teilnahmen.

Die Abschlusstabelle: 1. Reindl 9 Punkte, 2. Däubler 8, 3. Askri 6,5, 4. Vinogradov 6, 5. Pilhöfer 5, 6. Steckel, 7. Mühlberger je 4,5, 8. Eckl, 9. Weigl je 4., 10. Schatz, 11. Pfab je 3, 12. Pfleger, 13. Heim je 2, 14. Schmid 1,5. Für die Erstplazierten gab es Pokale; außerdem erhielten alle Teilnehmer Buchpreise. Wolfgang Reindl durfte sich dabei über ein spezielles Eröffnungskompendium freuen, das Werner Gillich gestiftet hatte.

Nach der Ehrung ließ Spielleiter Wolfgang Reindl die vergangene Saison Revue passieren. Für das herausragende Ergebnis sorgte Gerd Wiesgickl, der bei den Oberpfalzmeisterschaften in Kelheim in der Meisterklasse II Rang drei belegte und im nächsten Jahr in der Meisterklasse I antreten darf. Die Mannschaftskämpfe absolvierten die Siemensianer gemeinsam mit dem SC Haselmühl im Rahmen einer Spielgemeinschaft. Für die drei Teams dieser Spielgemeinschaft hieß das Ziel Klassenerhalt, das auch von allen erreicht wurde. In der nächsten Saison müssen beide Vereine gemäß den Statuten des Schachverbandes Oberpfalz wieder getrennt agieren, wobei die Amberger nun unter neuem Namen antreten: Aufgrund der Auflösung der SG Siemens wechseln die Schachspieler zur DJK Amberg. Anlässlich des Endes der Ära Siemens-Schach bedankte sich Spartenleiter Franz bei allen, die in den vielen Jahren Ämter in der Sparte übernommen hatten und überreichte kleine Präsente als Anerkennung für die geleistete Arbeit.

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