Seit Beginn der Winterpause wird im Stadion am Schanzl gebaggert, gebohrt, gerodet und gebaut
Aufstieg wertet Stadion auf

Im Vergleich zu alten Landesliga- oder Oberligazeiten nicht mehr wieder zu erkennen. Die Ostkurve des städtischen Fußballstadions hat einen eigenen Bereich und separate Gäste-Sektoren erhalten. So sehen die Vorgaben des Bayerischen Fußballverbandes vor. Bilder: Steinbacher (2)
Sport
Amberg in der Oberpfalz
17.12.2015
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Auch innen wird am Schanzl gearbeitet. Die Kabinentrakte werden ebenso saniert wie die Stadiongaststätte. Neueröffnung soll im März sein.

Seit Beginn der Winterpause wird im Stadion am Schanzl gebaggert, gebohrt, gerodet und gebaut. Bis zum Start in die Restsaison des Fußball-Regionalligisten FC Amberg gegen den SSV Jahn Regensburg (5. März) gilt es primär, die vom Verband auferlegten Sicherheitsbestimmungen weitestgehend umzusetzen.

Amberg. (lst) "Wir sind voll im Zeitplan und sehen uns für die Restrückrunde gut gerüstet", sagt Helmut Schweiger, Präsident des FC Amberg. In den vergangenen Monaten hat sich nach dem Aufstieg in die Regionalliga viel getan. Nachdem der Sprung in die vierthöchste Klasse feststand, machten sich die FCA-Verantwortlichen in enger Abstimmung mit dem Verband und der Stadt ans Werk. "Ganz oben auf unserer Liste stand und steht die bauliche Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien", erklärt Wolfgang Gräf, Prokurist der eigens gegründeten Sportpark GmbH.

Wildwuchs gerodet


So wurden vor dem ersten Saisonspiel im Gästebereich in der Ostkurve der Sträucher-Wildwuchs gerodet und entwurzelt, der Boden mit Split befestigt sowie der komplette Sektor für die Fans der auswärtigen Mannschaft eingezäunt und abgesichert. Zudem wurden eine provisorische Stromversorgung gelegt, ein Parkplatz geschaffen, ein Container für den Ticketverkauf aufgestellt und mobile Toilettenkabinen platziert.

Auf der Gegengerade entstanden die sogenannten Wellenbrecher. Zudem wurde der Gehweg mit neuen Platten auf Vordermann gebracht. Links und rechts der Haupttribüne kamen die geforderten Sicherheitstore hinzu. Gleiches gilt für eine provisorische Pressetribüne. Auch das in die Jahre gekommene Funktionsgebäude musste den Richtlinien angepasst werden - so müssen beispielsweise die Kabinen der Mannschaften strikt voneinander getrennt sein. Weitere Umbauten für den Catering-Sektor schlossen sich an.

Stadt gibt 150 000 Euro


"Ohne die Unterstützung der Stadt wäre das nicht möglich gewesen", blickt Gräf zurück. Diese hatte als Ersthilfe 150 000 Euro genehmigt, wobei die dringend nötige Erstellung eines neuen Kanals noch nicht enthalten ist. Hierzu muss erst noch der Stadtrat einen Beschluss fassen. In den vergangenen Wochen seien über 100 000 Euro verbaut worden. Derzeit werden die Strom- und Leitungsversorgung von der Haupttribüne über die Westkurve bis zur kompletten Gegengerade ausgebaut und die Beschallungsanlage vorbereitet. In der Ostkurve müssen Sträucher weg.

Gemäß den Sicherheitsbestimmungen des Verbandes müssen auch die Kabinen modernisiert werden, wobei den Gästeteams eine neue Umkleidemöglichkeit zur Verfügung stehen wird, ebenso den Schiedsrichtern. Auf der To-do-Liste stehen noch die Fertigstellung der neuen Anzeigetafel und die Schaffung weiterer Gäste-Sektoren. Auch an einen Kunstrasenplatz wird gedacht, fügt FC-Präsident Helmut Schweiger hinzu.

Neue Gaststätte


"Ein Sahnestück der neuen Infrastruktur" wird laut Schweiger der Umbau der bisherigen Sportgaststätte, für dem die Sportpark GmbH 150 000 Euro ausgeben will. Helmut Schweiger umreißt den Zeitplan: "Wir schließen zum 31. Dezember. Dann wird umgebaut. Am 1. März ist die offizielle Eröffnung geplant."
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