Skilanglauf
SCMK Hirschau holt fünf Medaillen bei bayerischer Meisterchaft

Die erfolgreichen Skilangläufer des SCMK Hirschau (von links): Moritz Bauroth und Niels Oberländer (Franken), Jonathan Epp und Julian Eder, Jakob Lauerer und Jonas Schröter. Bild: hfz
Sport
Amberg in der Oberpfalz
24.02.2016
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Vom SCMK Hirschau reist ein ganzer Tross an Sportlern, Technikern, Trainern und Zuschauern an. Die Jüngsten Sportler sind 11, die ältesten 17 Jahre. Alle haben ein Ziel: Bei der "Bayerischen" gut abschneiden.

Hirschau. Was gelang: Fünf Medaillen im Skilanglauf sprangen für den SCMK Hirschau im Chiemgau, genauer im Langlaufstadion von Reith im Winkel, dabei heraus.

Beim Distanzrennen in der klassischen Technik am Samstag gingen die Athleten bei strahlendem Sonnenschein und leichten Minusgraden auf die Strecke. Eine 2,5 Kilometer lange Runde war zu absolvieren, je nach Alter bis zu viermal. Um bereits im Nachwuchsbereich die Koordination und das Skigefühl zu fördern und auch im Wettkampf zu prüfen, war die Strecke mit Technikelementen wie Bodenwellen, Spurwechsel und Slalom, gespickt. In der Klasse U 14 wurde Jonas Mendl Siebter, bei den Mädchen der Klasse U 15 verpasste Eva Grabinger um 0,3 Sekunden einen Podiumsplatz.

Jonas Schröter ließ die Konkurrenz hinter sich und darf sich nach einem starken Wettkampf verdient bayerischer Meister nennen. Über 10 Kilometer in der U 18 machte Jonathan Epp ein klasse Rennen und wurde Vizemeister. Jakob Lauerer fehlte als Viertem nur eine Sekunde auf Platz drei.

Am Sonntag kämpften die Sportler im Teamsprint um die Medaillen. Hier bildeten die Oberpfälzer gemeinsam mit dem Skigau Bayerwald Teams aus je drei (Schülerklasse) oder zwei (Jugendklassen) Sportlern. Franca Grabinger und Miriam Reisnecker sprinteten in der Klasse U 12/U 13 zu Bronze. Die Klasse U 16/U 18 männlich wurde von Sportlern des SCMK Hirschau dominiert. Die beiden Teams, bestehend aus Jonathan Epp und Julian Eder sowie Jakob Lauerer und Jonas Schröter, fuhren einen Doppelsieg ein und sicherten sich so Gold und Silber.

Moritz Bauroth bildete zusammen mit einem Sportler aus Franken ein Team, sie wurden Dritter. Für die Erfolge von nicht unwesentlicher Bedeutung war die hervorragende Arbeit des Wachsteams um Anton Flöttl, das an beiden Tagen einen sehr guten Ski präparierte.

So zeigten die Sportler aus der Oberpfalz einmal mehr, dass sich die hervorragende Nachwuchsarbeit auszahlt und sie zu Bayerns Spitze im nordischen Skisport gehören.
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