Spitzentrio marschiert voran
Dreiklassengesellschaft in der A-Klasse Nord

Sport
Amberg in der Oberpfalz
15.10.2016
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Die A-Klasse Nord mutiert zu einer Dreiklassengesellschaft: Vorne hat das Trio SV Etzelwang, TSV Theuern, DJK Gebenbach II derzeit die besten Karten. Danach folgt ein breit aufgestelltes Mittelfeld, in dem Vierten FSV Gärbershof von Zehnten DJK Amberg nur ein Sieg trennt. Derzeit spielen der ESV Amberg, der FV Vilseck II und der TSV Neudorf gegen die Abstiegsrelegation, während die rote Laterne trotz des ersten Sieges noch klar bei der DJK Ursensollen II bleibt.

Der Tabellenführer aus Etzelwang mit dem deutlich besten Sturm der Liga (42 Treffer) will auch die Hürde beim FV Vilseck II (12.) überspringen. Damit sind die Verfolger im Zugzwang: Der TSV Theuern, der noch das Match gegen den FSV Gärbershof auf Halde hat, will mit der besten Abwehr der Liga (erst fünf Gegentreffer) die Aufgabe ESV Amberg (11.) meistern. Auch das sollte nicht unmöglich sein. Der Papierform nach ist das Spiel der Landesligareserve aus Gebenbach am schwersten, die ihre Haut beim Kreisklassenabsteiger TuS Rosenberg II (8.) zu Markte tragen muss. Die Hüttenstädter können für jede Mannschaft zum Stolperstein werden, da muss die Ammer-Truppe schon ganz schön auf der Hut sein.

Am Tabellenende freute sich die DJK Ursensollen II über das allererste Erfolgserlebnis und wenn die missliche Situation der Jungs vom Rengberg verbessert werden soll, muss nachgelegt werden. Zu Hause gab es noch gar keinen Punkt, dies soll gegen die DJK Amberg (10.) ausgebessert werden. Aber auch die Pongratz-Mannen sind mit dem bisherigen Abschneiden nur bedingt zufrieden und haben sicherlich keine Gastgeschenke zu verteilen. Ein komisches Ergebnis hatte der TSV Neudorf am letzten Spieltag mit dem 6:11 gegen Etzelwang zu verzeichnen. "Für die Zuschauer war es schön, für uns jedoch beschissen", erinnert sich Trainer Richard Zeiler an den "Tag der offenen Tür". Der TSV wagt sich diese Saison wieder alleine an den Herrenspielbetrieb, wobei die Verwaltungsgemeinschaft Luhe-Wildenau nach wie vor drei Fußballmannschaften mit dem SC, dem FC Luhe/Markt und dem TSV stellt. "Da ist es natürlich personell eng", sagt Zeiler, "und auch wenn wir einen Kader mit 20 Spielern haben, spielen wir jedes Mal in einer anderen Aufstellung, weil im Schnitt sechs bis sieben Spieler fehlen. Einen Ausfall von bis zu vier Akteuren können wir ersetzen, aber danach geht nichts mehr."

Der hofft, gegen die Sportfreunde wieder auf Sebastian Lorenz, Chris Bäuml, Daniel Deyerl und Patrick Reis setzen zu können, um gegen die SF Ursulapoppenricht nicht leer auszugehen. Nach einem schwachen Start hat sich der FC Kaltenbrunn gefangen. Jetzt wird der Tabellenvierte aus Gärbershof auf Herz und Nieren geprüft, bei einem Sieg würde der FC sogar vorbeiziehen.

Einen Ausfall von bis zu vier Akteuren können wir ersetzen, aber danach geht nichts mehr.Richard Zeiler, Trainer TSV Neudorf
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