Stadt ehrt erfolgreiche Sportteams für Meisterschaften und Aufstiege
Sie sind Ambergs Champions

Alle geehrten Sportler und die Vereinsverantwortlichen vor dem Rathaus. Bilder: gf (3)
Sport
Amberg in der Oberpfalz
18.07.2016
53
0
 
Norbert Fischer (links) und Oberbürgermeister Michael Cerny (rechts) zeichnen Prof. Dr. Stephan Prechtl (Mitte ) mit dem silbernen Ehrenzeichen des Stadtverbands für Sport aus.

"We Are the Champions": Die legendäre Siegeshymne der Rockband Queen begleitete am Freitag die Eröffnung des Ehrenabends "Sport im Rathaus". Dort gaben sich die Champions der Amberger Sportvereine ein Stelldichein.

Sie, ihre Trainer und die Verantwortlichen in den Vereinen könnten sich heute den verdienten Applaus für ihre Erfolge abholen, sagte Oberbürgermeister Michael Cerny, als Meister und Aufsteiger in die nächsthöhere Spielklasse. Der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Norbert Fischer, betonte, dass in Amberg Sport und Stadtverwaltung "die gleiche Sprache sprechen", es zwischen Stadtverband und Verwaltung keine nennenswerten Differenzen gebe und der Stadtrat immer ein offenes Ohr für den Sport habe. Fischer wertete es als sichtbare Anerkennung, dass Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger, Bezirksrat und Bürgermeister Martin Preuß sowie die Stadträte Thomas Bärthlein, Brigitte Fruth und Hans-Jürgen Bumes sich am Freitagabend ebenfalls Zeit genommen hatten.

Ehrenpokale überreicht


Neun Vereine und Mannschaften hätten Grund zum Feiern, unterstrich Fischer, der zusammen mit dem OB die Ehrenpokale der Stadt überreichte. So habe die 1. Volleyball-Damenmannschaft der DJK SB Amberg den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, allerdings mit einigem Glück, da die Relegation nicht direkt, sondern nur durch den Rückzug eines Mitbewerbers erreicht wurde. Der 2. DJK-Volleyball-Damenmannschaft sei der Aufstieg in die Bezirksliga mit einem 3:0-Sieg in der Relegation gelungen.

In die Dart-Landesliga rückte der 1. Steel-Dart-Verein Amberg auf. Bei allen 14 Spielen in der Bezirksoberliga habe das Team jedes Mal den ersten Platz belegt, lobte Fischer. Klarer Meister in der Judo-Bayernliga mit 14:0 Punkten wurde Bushido Amberg. Auf die Regionalliga wollen die Judokas jedoch verzichten, weil sie den Modus dort nicht attraktiv genug finden. Die Punktejagd und eine gute Platzierung in der Bayernliga seien ihnen lieber, hieß es.

Aufsteiger in die Bezirksoberliga ist die Handballgemeinschaft TV/SGS (22 Siege, ein Unentschieden, nur drei Niederlagen). Die Basketballer des TV 1861 Amberg kämpften sich ebenfalls nach oben: von der Bezirksklasse in die Bezirksliga und nun in die Bezirksoberliga. In der letzten Saison verloren sie nur ein Spiel.

Raigering sahnt ab


"Jetzt kommen die Panduren", warnte Norbert Fischer, denn die große Masse der zu ehrenden Sportler stellte der SV Raigering. Die 1. Mannschaft spielt künftig in der Bezirksliga, der Aufstieg war verbunden mit 60 Punkten, 66:21 Toren, 17 Siegen, neun Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen. Mit 67 Punkten, einem Torverhältnis von 77:25, 22 Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen hat sich die 2. Mannschaft des SVR in die Kreisklasse gespielt.

3:0 gegen Münchberg, davor zwei Siege und ein Unentschieden sowie Gruppensieger im Achtel-, Viertel- und Halbfinale - so wurden die Ü40-Senioren des SV Raigering Bayerischer Meister. Fit wie ein Turnschuh seien die in die Jahre gekommen Fußballer des SV Raigering, merkte Fischer an, sie würden die Farben der Stadt Amberg gefühlt in der ganzen Welt vertreten.

Silbernes Ehrenzeichen für Dr. Stephan PrechtlTrotz großzügiger Förderung durch die Stadt sei der Sport in Amberg auch auf private Sponsoren angewiesen, betonte Norbert Fischer, der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, beim Ehrenabend. Ansonsten könnten sich die Vereine moderne Trainingsstätten und funktionelle Sportheime nicht leisten. Vorbildliche Unterstützung komme von den Stadtwerken. Sie seien der größte Förderer.

An der Spitze des Kommunalunternehmens stehe Prof. Dr. Stephan Prechtl, der früher selbst aktiver Handballer war und mit den Sorgen und Nöten der Vereine vertraut sei. Der Geschäftsführer der Stadtwerke sei ein Vorreiter für die Anliegen des Sports, hob Fischer hervor. Andere Firmen in Amberg sollten sich ihn zum Vorbild nehmen.

Mit der silbernen Ehrennadel solle das Engagement der Stadtwerke gewürdigt werden. Wenn sich diese weiterhin großzügig zeigten, wäre in einigen Jahren vielleicht sogar Gold drin, so der Wink Fischers mit dem berühmten Zaunpfahl.

Die Sportförderung sei eine Selbstverständlichkeit, entgegnete Prechtl und fügte hinzu: Bei der Auswahl ihres Stromlieferanten sollten sich die Leute vor Augen führen, dass es nirgendwo einen Billigstrom-Anbieter gebe, der den örtlichen Sport unterstütze. (gfr)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.