Stimmung beim FC Amberg vor dem Spiel in Bamberg richtig gut
Endlich wieder Tore

Nach der enttäuschenden Regionalligarückrunde mit nur zwei eigenen Toren im Jahr 2016 kann der FC Amberg in der Bayernliga wieder feiern. Hier bejubeln Kapitän Andreas Graml, Michael Dietl und Christian Knorr (von links) den 3:2-Siegtreffer von Andre Karzmarczyk (verdeckt) gegen die SpVgg SV Weiden. Bild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
06.08.2016
41
0

Die Stimmung beim FC Amberg ist nach den zwei tollen Siegen in Serie und dem Sprung auf Platz zwei richtig gut. Abheben will deswegen aber niemand. Am Sonntag muss man zur DJK Don Bosco Bamberg - und wohl auf ungewohnten Untergrund spielen.

Nach dem verdienten 3:2-Heimsieg im Derby gegen die SpVgg SV Weiden ist das Selbstvertrauen beim FC Amberg richtig groß. Nach einer kurzen Trainingswoche steht am Sonntag, 7. August, das nächste Duell an: Es geht zur DJK Don Bosco Bamberg.

Nummer eins der Stadt


Der Vorjahreselfte ist, nach der Insolvenz von Eintracht Bamberg, fußballerisch die Nummer eins in der Stadt. Die DJK konnte personell vom Absturz des Lokalrivalen profitieren: Sieben neue Spieler kamen zur DJK, die selbst aber auch schmerzliche Abgänge in dieser Transferperiode verkraften musste. Vor allem der Verlust der beiden Torjäger Dominik Schütz (SC Eltersdorf) und Alassana Kane (SpVgg Bayern Hof) reißt eine große Lücke in der Offensive, beide hatten in der abgelaufenen Spielzeit jeweils elf Treffer erzielt. Jetzt müssen es eben die Neuen richten. Nach einem Unentschieden zum Auftakt gab es einen Heimsieg gegen Aubstadt. Danach verlor man in Ammerthal, gewann aber darauf gegen Frohnlach. Zuletzt verlor man gegen den Würzburger FV mit 0:2. Trotzdem ist das Team von Trainer Gerd Schimmer (46) nicht zu unterschätzen für den FC Amberg.

Doch auch diese Aufgabe wird man beim FC Amberg selbstbewusst angehen, hat man sich doch nach dem Derbysieg gegen die SpVgg SV Weiden mit zehn Punkten auf Platz zwei hinter den VfB Eichstätt (zwölf Punkte) geschoben - auch wenn ein Blick auf die Tabelle derzeit natürlich noch nicht die ganz große Aussagekraft hat. Wichtiger ist da schon, dass man seine offensive Durchschlagskraft wieder gefunden hat. Mit elf erzielten Toren stellen die Schwarz-Gelben vom Schanzl - gemeinsam mit Aubstadt, Neumarkt und Eltersdorf - die torgefährlichste Offensive der Liga. Abheben wird deshalb aber niemand, auch wenn in dieser kurzen Woche die Stimmung natürlich bestens war. In der stand nach dem kräfteraubenden Derby am Dienstag vor allem Regeneration im Mittelpunkt. Die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft und das Selbstbewusstsein will man jetzt mitnehmen, und nachlegen, wobei Günter Brandl auch etwas bremst: "Wenn man zwei Spiele gewonnen hat, will man natürlich so weitermachen. Aber jedes Spiel beginnt bei Null und in dieser Liga kannst du jedes Spiel gewinnen oder verlieren." Dass in Bamberg auf Kunstrasen gespielt wird, darauf müsse man sich einstellen. "Wir werden sehen, ob der Ball dann langsamer oder schneller wird, es gibt ja verschiedene Kunstrasenarten. Aber wir werden uns anpassen", so Brandl, der weiter auf die verletzten Sebastian Schulik Leiste), Michael Busch (Sprunggelenk) und Scott Kennedy (Knöchel) verzichten muss. Ein Fragezeichen steht hinter Kevin Kühnlein wegen seiner Sprunggelenksverletzung aus dem Derby.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.