TC Amberg am Schanzl hat wieder einen Vorsitzenden
Ein Grammer an der Spitze

Florian Grammer (links) löst Markus Wagner als Vorsitzender des TC Amberg am Schanzl ab. Bild: hfz
Sport
Amberg in der Oberpfalz
22.04.2016
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Der TC am Schanzl hat einen neuen Vorsitzenden. Florian Grammer tritt die Nachfolge von Markus Wagner an, der sein Amt im Mai vergangenen Jahres aus beruflichen und persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Amberg. (tk) "Spiel, Satz und Sieg für Firma" lautete damals in der Amberger Zeitung die Überschrift, nachdem Wagner nach zehn Jahren an der Vereinsspitze seinen Rückzug bekanntgegeben hatte. Bei der Hauptversammlung wählten die Mitglieder einen neuen Chef: Florian Grammer, der im Vorstand bisher für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. Markus Wagner, so heißt es in einer Mitteilung des Vereins, werde dem sechsmaligen deutschen Tennis-Mannschaftsmeister aber im Beirat weiterhin zur Seite stehen.

Auch Hoppe verzichtet


Auch Uwe Hoppe (Vorstand für die Bereiche Technik und Umwelt) hat den TC Schanzl laut Grammer "aus persönlichen Gründen nach über 20 Jahren in verschiedenen Ämtern und Gremien verlassen". Unterstützt wird Florian Grammer bei der Führung des Vereins von 2. Vorsitzenden Helmut Weigl. Weiterhin fungieren Heiner Storg als Schatzmeister und Mario Neumann als Vorstand für Mitgliederbelange. Auf diesen Posten hat es keine Änderungen gegeben.

Florian Grammer tritt damit in die Fußstapfen seines 2005 verstorbenen Vaters Georg. Der Unternehmer führte den Verein von 1991 bis 2002 und wurde 2004 Ehrenpräsident. Der neue Vorsitzende teilte mit, dass die positive Entwicklung im Spitzen-, Breiten- und Freizeit-Tennis unter seiner Führung fortgesetzt werden soll, "damit Schanzl weiterhin ein Aushängeschild für den Tennissport in der Oberpfalz bleibt".

Das erste Damen-Team schaffte den Aufstieg in die Regionalliga, die Herren erhielten nach dem Rückzug des 1. FC Nürnberg das Aufstiegsrecht zur 2. Bundesliga/Gruppe Süd.

Insgesamt 19 Mannschaften


Insgesamt meldet der Verein für die kommende Saison 19 Mannschaften im Spielbetrieb. Das Altersspektrum beginnt bei den Sechs- bis Achtjährigen und endet bei den Herren 60 bzw. Damen 40. Als Höhepunkte hob Helmut Weigl den Neubau der Terrasse sowie die Sanierung eines Teils der Tribünen hervor.
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