Tennis
Mira Stegmann bis ins Viertelfinale

Mira Stegmann vom TC Amberg am Schanzl. Bild: hfz
Sport
Amberg in der Oberpfalz
05.07.2016
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Bei ihrer ersten Teilnahme an einem ITF-Turnier auf europäischer Ebene, dem Tennis-Head-Cup in Bruchköbel-Frankfurt, feiert Mira Stegmann (TC Amberg am Schanzl) einen erfolgreichen Einstand.

Die International-Tennis-Federation veranstaltet diese Turnierserie weltweit für die Altersklasse bis U18. Über die Qualifikation drang die Schülerin des Max-Reger-Gymnasiums bis ins Viertelfinale vor und scheiterte dort nur hauchdünn an der späteren Turniersiegerin. Zunächst freute sie sich durch ein 6:2/6:2 über Lili Minich (Deutschland) überhaupt das 64er-Hauptfeld erreicht zu haben.

In der ersten Runde bezwang sie dann die Schweizerin Alexandra Bakaldina 6:3/6:3. Mit der an Nummer 3 hoch favorisierten Victoria Mikhaylova aus Russland folgte die größte Hürde. Aufgrund ihrer guten Beinarbeit räumte die Ambergerin diese mit 6:4/6:2 aus dem Wege. Im Achtelfinale musste sich die Kroatin Leonarda Janko, Nummer 15, dem druckvollen Spiel der Qualifikantin mit 3:6/1:6 beugen.

Das längste Match des Turniers lieferte Mira Stegmann sich schließlich mit der 17-jährigen Yarden Akler aus Israel. Nach 6:7 (6:8) im ersten Satz, holte sich Stegmann den zweiten mit 6:1. Im letzten Satz unterlag sie der schon von Krämpfen geplagten Nummer 5 nach 3:57 Stunden äußerst knapp mit 6:7 (6:8).

Stefan Eriksson, Cheftrainer des Tennisleistungszentrums Oberhaching, war mit dem Viertelfinaleinzug seiner beiden 15-jährigen Schützlinge, Mira Stegmann und Isabella Pfennig (München), hochzufrieden. Letztere hatte bereits in der ersten Runde die an Nummer 1 gesetzte US-Amerikanerin Naomi Cheong mit 5:7/6:0/6:4 aus dem Rennen geworfen.
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