Tennis Regionalliga Damen
TC Schanzl verliert unerwartet knapp

Sport
Amberg in der Oberpfalz
10.05.2016
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Auch am dritten Spieltag in der Tennis-Regionalliga Südost gewinnen die Damen von Blau-Weiß Dresden Blasewitz. Doch so knapp wie gegen den TC Amberg am Schanzl ging es in dieser Saison noch nicht zu.

Denn mit Teamgeist und großem Einsatz boten die Tennis-Damen des TC am Schanzl Amberg dem Favoriten TC Dresden-Blasewitz lange Zeit Paroli und ließen am Ende nur eine unerwartet enge 4:5-Niederlage zu. Den Ausschlag gaben die beiden Spitzenspielerinnen Dresdens in den Doppeln bei einem Zwischenstand von 3:3 nach den Einzeln.

Eine großartige Leistung bot Anita Husaric an Nr. 2, die nach 1:6 im ersten Satz ihr Spiel völlig umstellte. Sie überraschte damit Ani Amiraghyan, derzeit Nr. 599 der Weltrangliste aus Armenien. Die Ambergerin biss sich förmlich in das Match hinein, holte sich den zweiten Satz mit 6:4 und den Match-Tiebreak mit 11:9.

Mira Stegmann hatte gegen Marlene Herrmann einen furiosen Start mit 5:0, gab den ersten Satz aber noch mit 5:7 ab. Mit großer Moral erkämpfte sie sich den zweiten mit 6:4 und sicherte sich mit 10:6 im Match-Tiebreak ihren ersten Sieg in der Regionalliga. Stefanie Zinkl verlor gegen das deutsche Nachwuchstalent Emily Welker (16) den ersten Satz mit 2:6, konnte das Match dann trotz harter Gegenwehr beim 5:7 nicht mehr umbiegen. Lena Ruppert an Nr. 1 hatte die undankbare Aufgabe gegen die Nr. 322 der aktuellen Weltrangliste, Irina Bara, zu bestehen. Die Rumänin war eine Klasse für sich und zumindest an diesem Tag für die Ambergerin beim 6:0/6:0 eine Nummer zu groß. Bei Katja Siskova war die alte Verletzung bald wieder zu erkennen. Sie versuchte sich dann für die anschließenden Doppel zu schonen und unterlag ihrer Landsfrau Zuzana Zalabska glatt mit 0:6/1:6.

Besonderen Kampfgeist bewies Nona Ruppert, die den ersten Satz nach ein paar knappen Bällen gegen Lina Lächler mit 5:7 abgeben musste. Sie steigerte sich zunehmend, gewann an Sicherheit, holte sich den zweiten Satz mit 6:2 und ebenso deutlich den Match-Tiebreak mit 10:4.

Anschließend hatten die Schanzlerinnen Lena Ruppert/Husaric gegen das Weltranglisten-Doppel Bara/Amiraghyan mit 1:6/1:6 keine Chance. Im Zweier-Doppel ließ sich Dresden auf kein Risiko ein und setzte neben Zalabska die Doppel-Spezialistin Nikola Horakova ein. Enger als es das Ergebnis besagt, unterlagen Stegmann/Nona Ruppert 2:6/2:6.

Unbeeindruckt und unverdrossen erarbeiteten sich schließlich Siskova/Zinkl den 2:6/6:3/10:6-Erfolg gegen Lächler/Welker.

TennisRegionalliga Damen

Dresden Blasewitz 5:4 TC Schanzl

Irina Bara - Lena Ruppert 6:0/6:0

Ani Amiraghyan - Anita Husaric 6:1/4:6/9:11

Zuzana Zalabska - Katharina Siskova 6:0/6:1

Marlene Herrmann - Mira Stegmann 7:5/4:6/6:10

Lina Lächler - Nona Ruppert 7:5/2:6/4:10

Emily Welker - Stefanie Zinkl 6:2/7:5

Bara/Amiraghyan - L. Ruppert/Husaric 6:1/6:1

Zalabska/Horakova - Stegmann/N. Ruppert 6:2/6:2

Lächler/Welker - Siskova/Zinkl 6:2/3:6/6:10
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