Tennis: Turniersieg für Mira Stegmann
Die Jüngste lässt die Konkurrenz alt aussehen

Mira Stegmann. Bild: wsb
Sport
Amberg in der Oberpfalz
10.02.2016
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Erfolgreicher Einstieg für Mira Stegmann in das neue Tennisjahr: Die 14-Jährige vom TC Amberg am Schanzl gewann den hochklassig besetzten "Body-Shop-Cup" in Ingolstadt. In dem 32er-Feld der Altersklasse U 21 waren starke Spielerinnen der deutschen Damen-Rangliste an den Positionen eins bis vier gesetzt.

An Nummer fünf der Setzliste folgte Mira Stegmann, die ihr erstes Spiel gegen Pauline Wuarin (Victoria Hamburg) schnell gewann, denn ihre Gegnerin musste beim Stand von 6:0/1:0 aufgeben. Im Viertelfinale wartete Sophia Mejerovits (Iphitos München), aktuelle Nummer 106 der deutschen Rangliste und zuletzt Gewinnerin des Weidener Volvo-Cups, auf die Ambergerin. Zunächst schien für die an Position eins gesetzte Münchnerin mit einem 6:2-Satzgewinn alles glatt zu laufen. Doch die zähe Ambergerin besann sich auf den Matchplan ihres Trainers Petr Strobl, erkämpfte sich den zweiten Durchgang mit 7:5 und behielt in einem nervenaufreibenden Match-Tiebreak mit 10:8 völlig überraschend die Oberhand.

Gegnerin im Halbfinale war Michaela Niedermeier (Luitpoldpark München, Nummer 162), die amtierende bayerische U 21-Meisterin. Die 19-jährige Münchnerin hatte in den Partien zuvor ihren Kontrahentinnen nicht den Hauch einer Chance gelassen, musste aber gegen die Ambergerin den ersten Satz mit 5:7 abgeben. Den zweiten dominierte die an Position drei gesetzte Niedermeier zwar klar mit 6:3, in den langen Grundlinienduellen des Match-Tiebreaks jedoch zeigte Stegmann beim 10:3 eine deutliche Konstanz.

Eine Stunde später war die niederbayerische Nachwuchshoffnung Evelyn Schmidt (Rot-Weiß Straubing) die Finalgegnerin. Mit vorzüglichen Aufschlägen und knallharten Grundschlägen brachte sie Stegmann immer wieder in Bedrängnis, die sich aber mit guter Beinarbeit in den Tiebreak rettete. Nach abgewehrtem Satzball nutzte sie den eigenen Vorteil mit einem Rückhandwinner zum 7:6-Satzgewinn. Im zweiten Durchgang egalisierte sie den 4:1-Vorsprung ihrer Konkurrentin zum 5:5. Diese, nun verunsichert, ließ etwas nach und die Ambergerin - die jüngste Teilnehmerin des Turniers - verwandelte schließlich ihren dritten Matchball zum 7:5-Endstand.
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