Volleyball
ASV Schwend kurz vor dem Titel

Der Schnaittenbacher Mittelblocker Wenzel Huber (Mitte hinten) ist mit seinem Schmetterball gegen den blockenden Arthur Leikom (Mitte vorne) von der SGS Amberg erfolgreich. Die Amberger Manuel Brolich (links vorne) und Tobias Schaller (rechts vorne), sowie die Schnaittenbacher Felix Kastl (links hinten) und Außenangreifer Markus Mayer (Mitte links hinten) sind Beobachter der Szene. Bild: Ziegler
Sport
Amberg in der Oberpfalz
13.01.2016
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Die Saison im Volleyball dauert zwar noch ein bisschen, doch die ersten Entscheidungen kristallisieren sich heraus. In der Bezirksklasse können die Männer des ASV Schwend bald auf den Titel anstoßen.

In der Landesliga Nord-Ost der Volleyballerinnen überzeugte der TuS Schnaittenbach mit gutem und schnellem Spiel gegen die Regenstauferinnen und führte verdient mit 2:0 Sätzen. Dann tauschte TB-Trainer Rumpf einige Spielerinnen aus, ließ taktisch kurze Aufschläge auf Läuferposition 1 machen und konnte dadurch die Partie kippen. Das Spielniveau war jetzt besser und die TB-Mädels spielten dazu überragend in der Feldabwehr, die TuS-Mädels vergaben dagegen in Durchgang drei mehrere Matchbälle (30:32). Je länger das Match dauerte, umso dominanter wurden die Gastgeberinnen, die am Ende ein 3:2 bejubeln durften. Der gewonnene Punkt könnte eventuell nochmal wertvoll für den TuS werden.

Die Bezirksliga der Männer vermeldet jeweils sechs Punkte für den Spitzenreiter SV Donaustauf III und Aufsteiger TuS Schnaittenbach. Der Tabellenführer musste in der kleinen Halle des SVSW Kemnath in den Tiebreak, um zumindest zwei Punkte einzufahren. Gegen den ATSV Kallmünz gab es dann ein standesgemäßes 3:0 (17, 20, 23). Die Kallmünzer holten sich mit einem 3:1 über den SVSW einen wichtigen Dreier.

Die SGS Amberg startete mit einem 3:1 gegen den BSV 98 Bayreuth III in den Heimspieltag in der Albert-Schweitzer-Schule. Das Derby mit dem TuS Schnaittenbach sah zunächst auch die SGS in Front, aber der Neuling aus der Kaolinstadt legte seine Unsicherheiten ab und wurde - angeführt von Christian Heldmann und Libero Christoph Zeitler - immer stärker. Zur Freude von Trainer Matthias Helm klappten auch die eingeübten Aufschläge und Angriffe, jedenfalls war der 3:1-Sieg für die Kaoliner verdient. Mit einer konzentrierten Leistung fuhren Heldmann und Co. auch die drei Punkte gegen das Schlusslicht aus Bayreuth ein.

In der Bezirksklasse Männer kann der ASV Schwend schon den Meistersekt kaltstellen - der ATSV Kallmünz II (26, 7, 12) und auch die SG Weiden/Vohenstrauß (19, 17, 22) waren in der Birglandhalle chancenlos. Bei den Frauen in Hahnbach war Ausdauer gefragt - die SG Hahnbach/Schnaittenbach III rang zunächst in einer Begegnung mit Höhen und Tiefen die SGS Amberg mit 15:13 im Tiebreak nieder und musste auch gegen den ATSV Kallmünz in den fünften Satz, den man sich klar mit 15:5 holte. Die Kallmünzer Mädels unterlagen 1:3 gegen die SGS Amberg.

In der Finalrunde im Bezirkspokal in Schnaittenbach holte sich der SV Donaustauf II den Titel bei den Männern. Der TuS Schnaittenbach schlug zunächst den FC Miltach mit 2:0 (16, 22), dann unterlag Donaustauf überraschend 1:2 gegen Miltach, aber mit einem 25:17 und 25:21 über den Gastgeber aus Schnaittenbach konnte man den Siegerpokal entgegen nehmen. Schaffen die Donaustaufer den Aufstieg in die Landesliga, dann würden Schnaittenbach und Miltach in der Pokalrunde A auflaufen.
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