Wechsel auf Kart-Bahn wirkt sich aus
Trainingszeit fast verdreifacht

Der Neue Automobil-Club (NAC) kann sich auf seine treuen und verdienten Mitglieder verlassen. Von links: Rudolf Dietmayr, Hans Donhauser, Georg Heldmann, Michael Lobenhofer, Reinhold Lang, Dieter Rebhan, Udo Scherer, Vorsitzende Anja Brenner und Heidi Niedermeier. Bild: gf
Sport
Amberg in der Oberpfalz
09.03.2016
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Beim Neuen Automobil-Club tut sich was. Die Jugend kann wieder auf einer Kart-Bahn trainieren. Der Nachwuchs muss dafür aber raus aus Amberg. Orientierungsfahrt und Automobil-Slalom wird es heuer dagegen nicht geben.

Amberg. (gfr) Bei der Jahreshauptversammlung des Neuen Automobil-Clubs war Anja Brenner guter Dinge. Ihr erstes Jahr als Vorsitzende könne sie positiv abhaken. Sie blickte aber auch zurück. Vor 20 Jahren habe der Verein begonnen, Kart-Sport für Jugendliche anzubieten. Im vergangenen zwölf Monaten hätten sich erneut Jugendliche dem NAC angeschlossen. Und mit der Rückkehr auf die Bahn im Freihölser Forst könne wieder das ganze Jahr über regelmäßig trainiert werden. So gesehen gehe der Club zuversichtlich in die Saison.

Jugendleiter Reinhold Lang sagte, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch 2015 viel Zeit investierten, um Kindern und Jugendlichen den Kart-Sport zu ermöglichen. Mit der sich bietenden Chance, wieder auf der Bahn zu üben, seien die Trainingseinheiten fast verdreifacht worden.

Bei Trophy ganz vorne


Insgesamt nahmen die Sportler an neun Kart- und zwölf Automobil-Slaloms teil, an sechs weiteren Kart-Rennen und an neun Orientierungsfahrten. Bei der Slalom-Meisterschaft des Landesverbandes habe er in seiner Klasse den sechsten Platz erreicht, sagte Lobenhofer, der in der deutschen Slalom-Meisterschaft der Amateure auf Rang vier gekommen war. Jeweils Platz drei habe es für ihn bei der deutschen Amateur-Automobil-Meisterschaft und bei den norddeutschen Titelkämpfen der Orientierungsfahrer gegeben. Auf der Rundstrecke sei Thomas Moritz bei der Weiß-Blau-Trophy (bayerische Meisterschaft) Sieger in seiner Wertungskategorie geworden.

Der vereinseigene Kart-Slalom sei im Juli als Doppelveranstaltung gewertet worden. Gemeldet hatten laut Lobenhofer 53 beziehungsweise 54 Starter. An der Fuchsjagd beteiligten sich zum Saisonende 14 Jäger. Sie hatten die Aufgabe, Hans Donhauser am Ende der Fährte in einem Heuwagen aufzuspüren. Um jungen Leuten den Slalom-Sport zu ermöglichen, bietet der NAC einen VW Polo als Wettbewerbsfahrzeug an.

Doch es müssen auch Abstriche gemacht werden. Heuer richte der Club weder eine Orientierungsfahrt noch einen Automobil-Slalom aus. Der Kart-Slalom sei für Sonntag, 24. Juli, terminiert.

Wie Reinhold Lang sagte, waren die Kart-Junioren im Landesverband Nordbayern beim AC Gunzenhausen, MSC Berg, MSC Bechhofen und dem eigenen Kart-Slalom am Start. In der Meisterschaft des Landesverbandes seien in ihren jeweiligen Klassen Timo Blos, Anton Weinmeier, Maximilian Scherer und Michael Eidenschink jeweils Zweiter geworden. Matthias Scherer wurde Dritter und Katerina Weinmeier Achte. Bei der deutschen Kart-Meisterschaft war der Nachwuchs auch aktiv: Anton Weinmeier (5.), Matthias Scherer (7.), Maximilian Scherer (6.), Maximilian Kraus (8.) und Michael Eidenschink (2.).

Workshop noch im März


Jugendleiter Lang wies noch auf den NAC-Kart-Workshop hin, der am Samstag, 20. März, um 17 Uhr im Aschacher Bienenhof beginnt. Dort sollen alle Termine und Anmeldungen für Meisterschaften koordiniert werden. In der Versammlung wurde abschließend angeregt, die Homepage des NAC zu überarbeiten.

Die GeehrtenFür 20 Jahre NAC-Mitgliedschaft wurde Michael Lobenhofer geehrt. 30 Jahre sind Reinhold Lang und Udo Scherer dabei. Für ihre lange Mitarbeit im Vorstand wurden Horst Scherer, Dieter Rebhan, Michael Lobenhofer, Georg Heldmann, Anja Brenner, Rudolf Dietmayr, Hans Donhauser, Reinhold Lang und Heidemarie Niedermeier ausgezeichnet. (gfr)
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