Wilde Schlussphase beim SVR
Grafenwöhr stiehlt Raigering zwei Punkte

Der Raigeringer Doppeltorschütze Nikolai Seidel. Archivbild: ref
Sport
Amberg in der Oberpfalz
16.08.2016
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Raigering. Das Unentschieden war Schwerstarbeit für den Sportverein Raigering. Zu viele Chancen gegen eine nicht aufgebende SV Grafenwöhr blieben auf der Strecke liegen. Der Gastgeber versuchte es zunächst mit einem ruhigen Spielaufbau. Dadurch konnten die Raigeringer sich gute Einschussmöglichkeiten erspielen. Ein zählbarer Erfolg sprang jedoch nicht heraus.

An die Latte


In der siebten Minute legte Florian Weiß auf Tim Wrosch zurück. Torwart Benjamin Winkler musste sich mächtig strecken, um den Schuss zu parieren. Zwei Minuten später pfiff ein Schuss von Oktay Türksever knapp über die Latte und ein Knaller von Michael Meyer sprang in der 14. Minute von der Lattenunterkante wieder zurück ins Feld. Grafenwöhrs Schlussmann Winkler war zudem mit den Fingern an einem Schuss von Oktay Türksever dran.

Der SVR spielte weiter unaufgeregt nach vorne und wurde in der 29. Minute belohnt: Einen Freistoß schloss Max Riß direkt zur Führung ab. Grafenwöhr bot den Gastgebern durchaus Paroli und zeigte dem SVR, was eine effektive Chancenauswertung ist.

Aus drei guten Möglichkeiten machten die Gäste zwei Tore. Zunächst glich Fabian Lober in der 32. Minute aus, und acht Minuten später knallte Christopher Fleischmann das runde Leder unter die Latte zur Führung für die SV Grafenwöhr.

Den Panduren fehlte in der zweiten Spielhälfte trotz klarer Feldüberlegenheit die Durchschlagskraft und Gefährlichkeit in der Spitze. Ein Freistoß von Michael Muck ging nur an die Latte (55.). Spritzigkeit kehrte mit Nikolai Seidel ins Spiel zurück. In der 68. Minute war er in guter Schussposition. Doch er traf das runde Leder nicht ordentlich. Besser machte er es zehn Minuten später. Einen Freistoß traf Nikolai Seidel so perfekt, dass er zum Ausgleich neben dem Pfosten einschlug.

Ausgleich in Nachspielzeit


Bei den Gästen war jetzt die Luft raus. Dagegen war nun der SVR gewillt das Spiel zu entscheiden. Drei Minuten vor dem regulären Schlusspfiff spielte Michael Muck einen Traumpass zu Nikolai Seidel, der zur Führung einlochte.

Die letzte Chance nutzte jedoch Grafenwöhr zum Ausgleich. Einen Freistoß versenkte Maximilian Dippl in der Nachspielzeit zum glücklichen Remis.
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