1000. Entbindung am Amberger Klinikum
Kaum da, schon zwei Stars

Peter Braun hält Töchterchen Emilia im Arm, seine Frau Christine deren Zwillingsschwester Amelie. Bild: hfz

Amelie und Emilia sind gerade die Stars auf der Wöchnerinnenstation des Klinikums St. Marien. Denn die beiden waren Ende September laut einer Pressemitteilung die 1000. Entbindung in diesem Jahr. "Schon beim ersten Ultraschall haben wir erfahren, dass es zwei sind", erinnert sich Mama Christine Braun. "Mein Mann hat sich sofort gefreut - ich hatte anfangs schon ein bisschen Sorge. Bei Zwillingen hört man ja oft von vorzeitigen Wehen und dass die Kinder viel zu früh kommen könnten, aber das hat sich bei uns zum Glück ja nicht bestätigt."

Beide 50 Zentimeter groß


Mit vollendeter 38. Schwangerschaftswoche sind die beiden Mädels auf die Welt gekommen. "Amelie war die erste", erzählt Papa Peter. "Beide sind 50 Zentimeter groß, Amelie hat bei der Geburt 2700 Gramm gewogen, Emilia 2970 Gramm." Obwohl die beiden zweieiige Zwillinge sind, sehen sie sich sehr ähnlich. "Weil Emilia ein paar Gramm schwerer ist, sieht man das im Gesicht ein bisschen", erklärt der Papa. "Aber so wirklich gut kann man sie noch nicht auseinanderhalten." "Die Namensbändchen vom Klinikum lassen wir deshalb vielleicht auch daheim noch ein bisschen länger dran", sagt Mama Christine lachend.

Gratulationen zum süßen Familienzuwachs gab es von Klinikumsvorstand Manfred Wendl, Dr. Ines Erhardt, Leiterin der Geburtshilfe, und ihrer Kollegin Dr. Zhaneta Zhecheva, Elke Lotter, Leiterin der Wöchnerinnenstation, und Hebamme Theresa Schiedeck. Im Klinikum haben die Brauns ein Familienzimmer. Das heißt: Vater Peter kann bei Frau und Kindern übernachten. Und er packt auch schon fleißig mit an: Wickeln, Saubermachen, Umziehen - für den frischgebackenen Zwillingspapa kein Problem.

Kinderwagen steht bereit


Und auch Zuhause in Pilsach (Landkreis Neumarkt) ist alles vorbereitet: Alles Nötige ist besorgt, das Zimmer fertig, der Kinderwagen steht für die erste Ausfahrt bereit. Hinsichtlich der Versorgung der Zwillinge ist ebenfalls alles geregelt. "Mein Mann arbeitet glücklicherweise von zu Hause aus. Das heißt, er ist immer da, wenn ich Hilfe brauche. Und die Schwiegermama auch, sie wohnt nur ein paar Kilometer entfernt", berichtet Christine Braun,

"Jetzt ist alles perfekt", freuen sich die frischgebackenen Eltern. "Wir haben so lange auf die beiden gewartet, jetzt ist es einfach nur wunderschön, sie im Arm zu halten." Ende der Woche geht es für alle nach Hause. Dann wird ganz viel gekuschelt. Die 1000. Entbindung war heuer etwas später, 2015 erreichte die Meldung bereits Ende September die AZ.

Wir haben so lange auf die beiden gewartet, jetzt ist es einfach nur wunderschön, sie im Arm zu halten.Christine und Peter Braun
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