122 Absolventen sagen der Wirtschaftsschule Lebewohl
Wie Muhammad Ali durchgeboxt

Für ihre ausgezeichneten Leistungen wurden Anna-Lena Fichtner (1,27), Sarah Schneider (1,5) und Marlen Badura (1,5) als Schulbeste mit einem Ehrenpreis (ab Zweite von links) gewürdigt, Carlos Toth (links) als bester Schnellschreiber der Schule. Die Leiterin der Städtischen Wirtschaftsschule, Brigitte Conchedda, gratulierte. Bild: ads

Abschied von der Städtischen Wirtschaftsschule: 122 Absolventen sagten Lebewohl, darunter gleich 14 mit einer Eins vor dem Komma.

Amberg. (ads) Für ihre ausgezeichneten Leistungen wurden Anna-Lena Fichtner (1,27), Sarah Schneider und Marlen Badura (beide 1,5) als Schulbeste mit einem Ehrenpreis gewürdigt, Carlos Toth wurde als bester Schnellschreiber ausgezeichnet.

Das Kongresszentrum war bei der Abschlussfeier komplett besetzt. Die Gäste sahen neben der Vergabe der Zeugnisse und Ehrenpreise auch ein Tanz- und Musikprogramm der Schüler der Klassen 7 bis 10. Stellvertretender Schulleiter Günter Simmerl machte bei den Absolventen, den Eltern und den Lehrern berechtigte Freude und Erleichterung aus.

Bei den jungen Leuten, weil eine lange Zeit des Lernen, des Anstrengens und vieler Prüfungen vorbei ist. Bei den Eltern, weil Jahre der Sorge, der Freude und der Hoffnung über die schulischen Leistungen ihrer Kinder zumindest vorerst vorbei sind. Und bei den Lehrern, weil sie es geschafft haben, junge Menschen, die ihnen in den vergangenen Jahren mit all ihren Stärken und Schwächen vertraut geworden sind, erfolgreich zum Abschluss geführt haben. Simmerl appellierte an die Absolventen, den guten Ruf der Wirtschaftsschule wie ihre Vorgänger weiterzutragen.

Es folgte ein Begrüßungsreigen der Ehrengäste: Oberbürgermeister Michael Cerny, Josef Kotz (Personalchef des Landratsamtes) und Elternbeiratsvorsitzende Maria Buchwald sprachen Grußworte, bevor Kimberly Späth und Marius Breunig stellvertretend für die Absolventen in heiterer Art und Weise auf ihre Zeit in der Wirtschaftsschule zurückblickten.

Gedanken zum Schulabschluss machte sich dann auch Schulleiterin Brigitte Conchedda, die von den Absolventen überzeugt war: "You can be the greatest" - im Sinne von großartig. Sie zog den Vergleich der Schullaufbahn der Absolventen zur Erfolgsgeschichte des dreimaligen Boxweltmeisters Muhammad Ali und meinte, dass sich auch die Absolventen durchgeboxt haben und mit der erfolgreich absolvierten Abschlussprüfung an der Wirtschaftsschule die ersten Siege verbuchen konnten.

"Ihr braucht ein Ziel und den festen Willen zum Sieg", betonte Conchedda und ermunterte: "Sucht auch ihr euch ein Ziel, das zu euch passt, wobei es wichtig ist, dass ihr eure Stärken und Schwächen kennt, dass ihr eure Stärken ausbaut und dass ihr eure Stärken ausspielt." Die Schulleiterin schloss mit einem chinesischen Sprichwort: "Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Muskelkraft. Wer sich selbst besiegt, ist stark."

Es schlossen sich die allgemeine Zeugnisverteilung an und dann die Überreichung der Ehrenpreise an die Schulbesten Anna-Lena Fichtner mit einem Durchschnitt von 1,27, Sarah Schneider und Marlen Badura (beide mit 1,5) und an den besten Schnellschreiber der Schule, Carlos Toth.
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