15 Jahre Rat in der Not
Dienstjubiläen bei Donum Vitae

Die Bevollmächtigten Michaela Mußemann (links) und Christl Seidel (rechts) ehrten Sieglinde Biller, Cornelia Rubenbauer-Pickel und Hilde Forst (von links). Bild: hfz

15 Jahre Donum Vitae in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf: Das sind 15 Jahre Einsatz für Schwangere in schwierigen Situationen, Rat und Hilfe für Mutter und Kind und 15 Jahre des Mutmachens zum Leben mit dem Kind.

Die Bevollmächtigten Michaela Mußemann und Christl Seidel nahmen das 15-jährige Bestehen Donum Vitaes zum Anlass, den engagierten Einsatz von Beraterinnen und Mitarbeitern zu ehren und auf die aktive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kommunen, Behörden und Fachverbänden hinzuweisen.

Von Anfang an dabei sind in der Amberger Beratungsstelle die Leiterin derselben, Hilde Forst, die Beraterin Cornelia Rubenbauer-Pickel sowie die Verwaltungsangestellte Sieglinde Biller. Die Bevollmächtigten Mußemann und Seidel gratulierten zum Dienstjubiläum. Sie dankten aber auch der Bevölkerung für die jahrelange solidarische Unterstützung dieser Leben schützenden und Familien fördernden Arbeit sowie der bayerischen Staatsregierung und den Kommunen für die Förderung und gute Zusammenarbeit.

Start mit 17 Stellen


Nach dem Ausstieg der katholischen Kirche aus dem staatlich anerkannten Beratungssystem nahm die Donum-Vitae-Beratungsstelle am 1. Januar 2001 ihre Arbeit auf.

Begonnen wurde in Bayern mit 17 Beratungsstellen. Inzwischen gibt es Donum-Vitae-Niederlassungen in 62 bayerischen Orten. Die Aufträge der Beratungsstelle wachsen, und auch die Zahl der Klienten steigt stetig an. Aus den Bedürfnissen der Menschen haben sich vielfältige Projekte entwickelt. So leisten die Mitarbeiterinnen nicht mehr nur Schwangerschaftskonfliktberatung, allgemeine Schwangerenberatung sowie eine nachgehende Betreuung ab der Geburt, sondern beschäftigen sich mit neuen Themen.

Kinderwunsch steigt


Steigend sind vor allem die Kontakte bei der vertraulichen Geburt sowie in der Kinderwunschberatung, das unter dem Namen Sara-Projekt fungiert. Daneben gibt es weitere etablierte Arbeitsfelder wie die Sternenkinder, die anonyme Geburt (Moses-Projekt), die psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostik, die Beratung werdender Väter, die Sexualpädagogik und die Präventionsarbeit an Schulen. Vermehrt suchen die Klienten auch den Online-Weg zu den Beraterinnen.

Viele Aufgaben warten noch auf Lösungswege, vor allem beim Sara-Projekt, da jeder technische, medizinische Fortschritt neue Fragen aufwirft und Entscheidungen fordert. Gesetzliche Normen seien zu entwickeln und neue Hilfswege auszuloten, informierte Donum Vitae in einer Presse-Info.
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