2. "Heimat Food Festival" des Slow-Food-Regionaltischs Schwandorf
Schnell sein beim SlowFood

Christoph Frankerl (Zweiter von rechts) leitet den Slow-Food-Regionaltisch Schwandorf und freute sich mit seinen zahlreichen Mitstreitern über den Erfolg des Festivals.

"Slow Food" heißt wörtlich "langsames Essen". Das Symbol der internationalen Vereinigung von Genießern, Köchen und Erzeugern ist die Schnecke. Doch am Sonntag beim Heimat Food Festival am Spitalplatz musste man schnell sein, sehr schnell.

Denn kaum war das Fest um 16 Uhr eröffnet, bildeten sich die ersten Schlangen an den Ständen. Schon um 19.30 Uhr waren alle liebevoll vorbereiteten Portionen der handgedrehten Schupfnudeln, der Doldensud-Schweinebraten, Gemüsefrittaten und vielem mehr ausverkauft.

Gerechnet hatten die Veranstalter um Christoph Frankerl vom "Slow Food"-Regionaltisch Schwandorf mit 250 Gästen. "Gekommen sind wohl mehr als 700. Ein Riesenerfolg und Lohn für unsere vielen Mühen", ist Frankerl begeistert und verweist darauf, dass er und seine Slow-Food-Mitstreiter die Organisation und Vorbereitung in ihrer Freizeit erledigten. "Aus Begeisterung für unsere Heimat und die tollen Produkte, die man hier vor Ort kaufen kann. Das ist einfach herrlicher Genuss, der unsere Landschaft so schön und alte Haustierrassen erhält. Und die Arbeitsplätze unserer ehrlichen Erzeuger sichert. Da kennst Du halt einfach den oder die, die das anbauen, züchten und pflanzen."

Alles aus der Region


Bei bestem Wetter und angenehmer Livemusik hieß es also "hereinspaziert", und vom Kind bis zur Oma kamen alle Altersgruppen. Nach dem Motto "Aus der Region für die Region" wurde zwischen Cafe-Stand, Wein- und Bierzelt an vielen mobilen Küchen das Füllhorn an regionalen Spezialitäten geleert: Lamm und Fisch, Fleisch vom Ochsen und Knödelvariationen, aber auch Salate und vegetarische Kost. Dass fast all diese Zutaten aus der Region kamen, darüber informierten Info-Schilder. An einer 25 Meter langen, sommerlich dekorierten Tafel konnten die Gäste gemütlich bis tief in die Nacht hinein genießen. Denn dank der Improvisationskunst aller Köche, die unterstützt wurden von befreundeten Slow-Food-Köchen aus Garmisch und dem Taubertal, wurden dann doch alle satt.

Fair produzierte Zutaten


Was sich hinter dem Begriff "Slow Food" verbirgt, hat sich dank dem rührigen Kopf und Motor des Regionaltischs Schwandorf, Christoph Frankerl (44), längst herumgesprochen. Es geht um Genuss mit Herz und Verstand, eine regional und saisonal orientierte Küche, die auf fair produzierte Zutaten setzt - und auf Qualität. Seit über einem Jahr pflegen die Mitglieder diesen Gedanken mit Informationsveranstaltungen, Aktionen und kulinarischen Treffen in den verschiedensten Lokalen.

___



Weitere Informationen:

www.facebook.com/Slow-Food-Regionaltisch-Schwandorf

www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/regensburg_oberpfalz/
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.