20 Max-Reger-Gymnasiasten mit Eins vor dem Komma
Reihenweise Multitalente

Die Oberstufenkoordinatoren Albert Kiener und Angela Ziegler (von links) gratulierten den besten Abiturienten: Amelie Klug (1,1), Pia Rodehau (1,5), Nicole Dreher (1,1), Stefan Danhauser (1,0), Carina Nawabi (1,3), Annika Grothaus (1,0), Franziska Rosemann (1,5), Andreas Pürner (1,5), Schulleiter Wolfgang Wolters, Johannes Lottner (1,2) und Patrick Bayer (1,0). Bild: kge

Wenn man das Foto der Besten betrachtet, die Liste mit den Auszeichnungen durchliest und dann noch dem musikalischen Rahmenprogramm lauscht, wird schnell klar: Es gibt sie, die Multitalente!

"Das Wichtigste sind wir - und das Jetzt und Hier";, sang am Freitagvormittag der Oberstufenchor des Max-Reger-Gymnasiums (MRG) im Kongregationssaal bei der Abiturfeier. Insgesamt 83 junge Leute waren am Ziel, davon 49 Damen und 34 Herren. 20 von ihnen mit einer Eins vor dem Komma, zehn sogar mit den Traumnoten 1,0 bis 1,5. Zum ersten Mal wurde durch Dr. Christiane Schmidt von der Hochschule ein Preis für die beste Seminararbeit in einem MINT-Fach (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) an Patrick Hufnagel vergeben. Seine "Physikalische Analyse eines Fußballschusses" wurde somit nicht nur mit 15 Punkten belohnt, sondern auch durch die Ehrung der Fachhochschule.

Nicole Dreher und Alice Grohmann hielten in Vertretung aller Absolventen eine witzige Ansprache: "In Mathe gibt es eine Regel: Wenn es zu einfach geht, dann ist es falsch." Und: "Prüfungen kann man wiederholen, Partys aber nicht."

Bei allem Unsinn ließen sie es sich aber nicht nehmen, ganz ernsthaft ihren Lehrern, Stufenbetreuern und, wie sie sagten, "Engeln im Hintergrund" (Sekretariat) mit Blumen zu danken. Für Schulleiter Wolfgang Wolters brachte das Motto der Absolventen viele Assoziationen mit sich, so dass er ihnen jetzt nach bestandenen Prüfungen "Erholung, Muße, Wellness Relax und Ruhe" gönne.

Als Hauptthema seiner Rede hatte er allerdings ein ganz anderes gewählt. Unter dem Oberbegriff "Heimat" ging er auf die verschiedenen Lebensbereiche ein und stellte den Wert der deutschen Kultur in Kunst, Musik, Literatur und vielem mehr in den Mittelpunkt. "Es ist nicht mehr uncool, kein Kosmopolit zu sein und seine Stadt, sein Land zu mögen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Max-Reger-Gymnasium (34)Abitur 2016 (30)
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