5000 Euro von den Stadtwerken für Energiespar-Idee
Die Innovations-Champions

Die 5000 Euro Preisgeld gingen an Andreas Edmund Pracht und Alexander Herfurtner (Vierter und Fünfter von links). Ihnen gratulierten Bürgermeister Martin Preuß (Dritter von rechts), OTH-Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach (Zweite von rechts), Stadtwerke-Chef Prof. Dr. Stephan Prechtl (Dritter von links) sowie die Jury-Mitglieder Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger (links), Martin Malitzke (Zweiter von links) und Dr. Bernhard Mitko (rechts). Bild: hfz

Der Innovationspreis 2015 der Stadtwerke Amberg geht an Andreas Edmund Pracht und Alexander Herfurtner. Das macht sich auch in den Geldbeuteln der beiden OTH-Studenten bemerkbar.

Die beiden jungen Männer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg bekommen die 5000 Euro für ihr Projekt und ihr Start-up-Unternehmen "cSouris - Smart Home für Erneuerbare Energien, Energieverwaltung sowie Energieeffizienz und Energieeinsparung".

Pracht und Herfurtner eröffnen durch den Einsatz von auf Ultraschall basierenden Unterputz-Lichtschaltern den Verbrauchern die Möglichkeit, im Haushalt Energie einzusparen. "Die Lebensqualität durch Komfortsteigerung sowie die eigene Selbstständigkeit bis hin zur Sicherheit im Eigenheim wird erhöht", heißt es dazu in einer Presse-Info der Stadtwerke. Ein Einsatz der berührungslosen Schalter könnte beispielsweise auch in Kliniken vorteilhaft beim Thema Hygiene sein. Potenzielle Kunden seien Handwerker, Architekten, Privatleute, Gewerbe und Industrie.

Einstimmige Entscheidung


Die Jury, bestehend aus den OTH- Professoren Stefan Beer und Magnus Jaeger, dem Referatsleiter Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Amberg, Dr. Bernhard Mitko, Stadtwerke-Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl und Diplomingenieur (FH) Martin Malitzke (Stadtwerke), hatte sich einstimmig für die beiden Studenten entschieden. Bürgermeister Martin Preuß sprach von einer "gelungenen Übersetzung von Wissen und Kompetenz in greifbare Innovation". Fortschrittliche Ideen im Bereich Energie, die intelligente Einsparung seien für die Zukunft unserer Gesellschaft unverzichtbar. Den Studenten wünschte Preuß einen erfolgreichen Unternehmensstart, "den das Preisgeld der Stadtwerke etwas erleichtern soll".

"Der Innovationspreis ist Teil der gelebten Partnerschaft zwischen der OTH Amberg-Weiden und den Stadtwerken Amberg", sagte OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug. Deshalb sei er auch kein Standardpreis. Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach strich heraus, dass Praxisprojekte aus Sicht der OTH ein wichtiges Element der praxisbezogenen Lehre seien. Denn: "Sie bieten Studierenden die Möglichkeit, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in konkreten Aufgabenstellungen der Berufswirklichkeit zu erproben."

Juror Prof. Dr. Magnus Jaeger berichtete, dass in der Ausschreibung zum Innovationspreis 2015 wieder zahlreiche und gute Projekt- und Produktideen eingereicht worden seien. Die Unterputz-Ultraschall- Lichtschalter, die am Ende das Rennen machten, würden sich durch ihre Marktreife und den hohen Kundennutzen von den übrigen Ideen deutlich abheben.

"Würdige Preisträger"


Stephan Prechtl verwies darauf, dass die Stadtwerke innovative Technologien und Konzepte einsetzten, sowohl in den Bereichen Energie- und Wasserwirtschaft als auch in den von ihnen betriebenen beiden Bädern. Den Innovationspreis betrachte man als Anreiz. Oberste Prämisse sei hierbei, die in der Region vorhandene Innovationskraft für eine praktische Umsetzung in der Wirtschaft verfügbar zu machen und damit der akademischen Ausbildung der OTH einen noch höheren Stellenwert zu verschaffen.

Andreas Edmund Pracht und Alexander Herfurtner seien "absolut würdige Preisträger". Er hoffe für sie, meinte Prechtl, dass sie mit ihrem jungen Start-up-Unternehmen cSouris weitere Arbeitsplätze in Amberg schaffen können.

Der Innovationspreis 2016Auch heuer wird der mit 5000 Euro dotierte Innovationspreis der Stadtwerke ausgeschrieben. Bei der Beurteilung der Bewerbungen legt die Jury besonderen Wert darauf, dass es sich möglichst um eine einzelne Projektidee beziehungsweise Leistung handelt. Auch bereits abgeschlossene Bachelor- oder Masterarbeiten können eingereicht werden. Die Studierenden der OTH sind deshalb aufgerufen, ihre "technische, ökologische und ökonomische Kreativität" zu nutzen. Ihre Konzepte sollten möglichst neu und innovativ sein, vor allem aber eine eigene oder eine Team-Idee mit anderen Studierenden beschreiben.

Als Themengebiete stehen beispielsweise zur Auswahl: Energieerzeugung bei einem kommunalen Unternehmen. erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -einsparung, Klima- und Umweltschutz, Elektromobilität.

Details zur Ausschreibung gibt es im Internet (www.stadtwerke-amberg.de/Unternehmenskommunikation, Presse, Innovationspreis Stadtwerke Amberg) oder bei Karoline Gajeck-Scheuck (Unternehmenskommunikation, Presse), 09621/603-403, Fax: 09621/603-499, E-Mail: Innovationspreis@stadt- werke-amberg.de.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Februar 2017.
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