9ß Jahre Posaunenchor Paulaner
Gäste mit viel Sinn für Humor

Ein tolles Trio mit Trompete, Posaune und Bassposaune: die virtuosen Musiker Jürgen Hahn Richard Roblee und Mathias Grabisch (von links). Bild: mbs

90 Jahre alt wird man nur einmal. Das gilt auch für den Posaunenchor der Paulanergemeinde. Zum Abschluss der Feierlichkeiten gönnten sich die Organisatoren noch einen musikalischen Höhepunkt.

Amberg. (mbs) Pfarrer Joachim von Kölichen sagte, dass Rudolf Bär, der Leiter des Posaunenchors, die Idee gehabt hatte, noch ein Konzert auf die Beine zu stellen - von und mit Richard Roblee's Very Little Big Band.

Namensgeber Richard Roblee ist seit 2003 Professor an der Würzburger Hochschule für Musik. Er ist bekannt als Komponist und Arrangeur für Posaune. Er spielte schon mit 17 Jahren als Posaunist im Seattle Symphony Orchestra und in anderen Formationen. Bekannt wurde er auch als Begleiter von Sammy Davis Jr., Tony Bennet und Henry Mancini.

Virtuoser Bassposaunist


Zu den Akteuren gehörte auch Mathias Grabisch, ein virtuoser Bassposaunist, der sich einen Namen gemacht hat, indem er bekannte Stars begleitete. Er spielte zudem Musicals im Theaterorchester Hof und in der Ron Spielman Band. Der Dritte im Bund war Jürgen Hahn, der ein klassisches Jazz-Studium in Würzburg absolviert hat. Er war mit seiner Trompete die optimale Ergänzung. Das Trio, das in der Paulanerkirche auftrat, spielt in dieser Besetzung bereits seit 22 Jahren zusammen.

Was gleich zu Beginn überzeugte, war die Qualität der drei Musiker. Sie alle sind Meister der Improvisation, die sich in der vollen Paulanerkirche gegenseitig perfekt ergänzten. Improvisiert waren auch die Soli.

Bekannte Spirituals


Die Very Little Big Band spielte mit einem gerüttelt Maß Humor. Zum Programm gehörten auch bekannte Spirituals wie gleich zu Beginn das Glory Halleluja, Kirchenlieder, Eigenkompositionen und Arrangements. Dazwischen sang Richard Roblee auch, er hatte einige seiner Lieder mit im Programm. Das instrumentale Können der drei Musiker faszinierte über rund zwei Stunden das Publikum. Es gab viel Applaus und stehende Ovationen in der fast vollen Kirche für die klasse Musiker.

Als letzte Zugabe zogen die Musiker durch die Kirche mit "Oh when the Saints go marching in". Da hielt es niemanden mehr auf den Plätzen.
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