Abgeschlossene Berufsausbildung
88 Azubis atmen auf

Die Absolventen, vorne von links: Kristina Kohl, Daniela Schmidt, Natalia Wanscheidt (mit Tochter), Sven Zötzel, Robert Pirner (Maßnahmeteamleiter Kolping-Bildungswerk); zweite Reihe, von links: Kevin Schmollmann, Sandra Donhauser, Melanie Auer, Kathrin Kutzner, Gerlinde Beck (Teamleiterin Berufsberatung); hinten, von links Florian Hummer, Taner Tekeli, Julian Zeidler, Sonja Schleicher (Jobcenter), Bürgermeister Martin Preuß, Andrea Ziegler, Landrat Richard Reisinger, Franz Elsner (Agentur für Arbeit). Bi

Nach langen Anstrengungen können die 88 Prüflinge aus 25 Ausbildungsberufen zunächst einmal durchatmen. Sie haben jetzt eine abgeschlossene Lehre. Ermöglicht wurde diese durch die Zusammenarbeit von Jobcenter und Kolping-Bildungswerk.

Zentrumsleiterin Andrea Ziegler freute sich beim Sommerfest des Kolping-Bildungswerkes Amberg-Sulzbach über den Besuch der Vertreter aller an einer funktionierenden Ausbildung beteiligten Akteure: Schulen, Berufsschulen, Sachaufwandsträger (Stadt Amberg und der Landkreis), Agentur für Arbeit, Jobcenter, Mitarbeiter des Kolping-Bildungszentrums, Innungen, Kammern, Schüler und nicht zuletzt die Betriebe. Ziegler betonte, dass alle ein "großes Engagement" gezeigt hätten. Die Feier sei ein würdiger Rahmen, um den Prüflingen ihre Abschlussurkunden zu überreichen.

Mit Förderung


24 der Prüflinge nahmen an der "Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen" (BaE) und der Reha-Maßnahme teil. Die Vermittlung der praktischen Inhalte fand laut einer Pressemitteilung in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb statt. Zudem besuchten die Jugendlichen einmal wöchentlich vier Stunden den Stütz- und Förderunterricht beim Kolping-Bildungswerk - und selbstverständlich auch die Berufsschule. Diese Form der Ausbildung wird in der Regel ein Jahr von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter gefördert, heißt es dazu weiter. Die Jugendlichen haben Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung und sind sozialversichert. Das Kolping-Bildungswerk schließt mit dem Jugendlichen einen Ausbildungsvertrag und einen Kooperationsvertrag mit dem entsprechenden Ausbildungsbetrieb.

Begleitend zur Ausbildung


Weitere 64 Prüflinge nahmen die ausbildungsbegleitenden Hilfen in Anspruch. Diese Maßnahme richtete sich an Jugendliche, die bereits eine Ausbildungsstelle haben, aber aufgrund von schulischen oder sonstigen Schwierigkeiten noch Unterstützung benötigten. Dabei besuchten die Jugendlichen in ihrer Freizeit für drei Stunden wöchentlich das Kolping-Bildungswerk. Dort wurde der Berufsschulstoff vertieft.

Unterstützung erfuhren sie wie in allen anderen Maßnahmen auch von qualifizierten Sozialpädagogen. Gut gestärkt durch Gegrilltes, Fruchtspieße und einem Getränk ließ man diesen Abend bei branchenübergreifenden Gesprächen ausklingen.
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