Abschied der Mesnerin mit 91 Jahren
Pfarrei St. Georg sucht jetzt einen Nachfolger

Dekan Markus Brunner (rechts) verabschiedete in Anwesenheit Hans Senft (links), Kirchenpfleger von St. Barbara Luitpoldhöhe, Maria Götz, die dort knapp 25 Jahre den Mesnerdienst verrichtete. Bild: ads
Knapp 25 Jahre, seit 1992, hat Maria Götz zuverlässig und gewissenhaft den Mesnerdienst in der Pfarrei St. Georg für die Filialkirche St. Barbara in Luitpoldhöhe verrichtet. Dabei hat sie dieses Ehrenamt von ihrem Mann übernommen, den sie in seinem Mesnerdienst in St. Barbara zuvor viele Jahre unterstützt hatte. Dekan Markus Brunner verabschiedete Maria Götz am Wochenende beim Gottesdienst und zollte ihr Dank und Anerkennung für ihre Hingabe und ihren Eifer bei der Verrichtung des Mesnerdienstes.

"Maria Götz kümmerte sich auf unterschiedliche Weise darum, dass die Kirche stets ein würdiger Raum für die Gottesdienste war", betonte Dekan Brunner. In der Sakristei hat sich nach seiner Aussage das Seelsorgeteam darauf verlassen können, dass zu den Messen alles gut vorbereitet und geordnet war. Er bemerkte: "Und das alles um Gottes Lohn! Wo gibt es das noch?" Er verglich das Leben in der Pfarrgemeinde und den Mesnerdienst von Maria Götz mit den beiden biblischen Frauengestalten Martha und Maria.

Seit geraumer Zeit aber habe sich das Alter von Maria Götz bemerkbar gemacht: "Die Aufgaben des Mesnerdienstes waren nicht mehr zu bewältigen - mit 91 Jahren auch kein Wunder. Irgendwann lassen die Kräfte nach", machte der Geistliche bewusst. Auf eigenen Entschluss habe Maria Götz angesichts ihres Alters offiziell ihr ehrenamtliches Engagement als Mesnerin in St. Barbara beendet, ließ Dekan Brunner wissen. Mit dem Ausscheiden von Maria Götz ist die Mesnerstelle vakant. Wer Interesse an der Aufgabe hat, kann sich im Pfarrbüro St. Georg unter der Nummer 09 621 /49 350 melden.
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