ADAC: Schulbus-Fahrten sicher und zuverlässig
Amberg erreicht ein "sehr gut"

Fahrten mit dem Schulbus sind laut einem Test des ADAC überwiegend sicher. Ein Drittel der bundesweit 60 getesteten Linien erhielt nach Probefahrten die Note «sehr gut», wie der Autofahrerclub am Montag mitteilte. Am besten schnitt eine Strecke aus Hessen ab. In Bayern wurden Linienfahrten in Fürth, Amberg und Wertingen mit „sehr gut“ bewertet. Nur drei bekamen die schlechteste Note «ausreichend». Das Schlusslicht bildet dem ADAC zufolge eine Verbindung im rheinland-pfälzischen Wörth. Für die Bewertung wurden Bus, Fahrer und die Beförderung der Kinder verglichen.

Insgesamt seien nur wenige Busse überfüllt gewesen, stellten die Tester fest. Unterm Strich zeigte sich der Club mit dem Ergebnis zufrieden, weil «deutlich mehr positive Punkte zu verzeichnen waren als negative». Zu den negativen zählten mehr als fünf Minuten Verspätung, fehlende Stopptasten für Rollstuhlfahrer und fehlende Videoüberwachung. Positiv merkten die Tester an, dass fast alle Fahrer konzentriert arbeiteten und freundlich gewesen seien. Außerdem seien fast nirgendwo Gefahrenquellen wie scharfe Kanten aufgefallen.

Der Testsieger aus Seeheim-Jugenheim in Hessen überzeugte nach ADAC-Angaben mit Pünktlichkeit, ausreichendem Platzangebot, Informationen für die Fahrgäste und einem freundlichen Fahrer.

Test und ErgebnisseDie Tester prüften die Linie 60 vom Bahnhof zur Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule. Als positiv wurden unter anderem die freien Durchgänge, ein eigener Bereich mit Stopp-Taste für Rollstuhlfahrer und ein freundlicher und aufmerksamer Fahrer gelistet. Den einzigen Kritikpunkt sehen die Tester im Fehlen einer Videoüberwachung.

Der ADAC gibt Tipps zum Thema Sicherheit im Schulbus


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