Aktion Amberg summt
Im Zeichen der Biene

Die Schüler lernten vieles über die Bienen und die Imkerei. Wer weiß, vielleicht schleudern ja einige von ihnen später mal ihren eigenen Honig. Bilder: Rolf Wilms (2)

Es ging buchstäblich zu wie in einem Bienenstock: Nicht nur war die Aula des Erasmus-Gymnasiums mit Pappmaché-Bienchen geschmückt worden, sondern es summte und brummte auch von den Stimmen vieler Kinder und Jugendlichen.

Das Team der Amberger Freiwilligen-Agentur um Catherine Dill und Brigitte Rösch bat zum abschließenden Festakt ihres Projekts "Amberg summt", zu dem die Prominenz der Stadt Amberg und des Bayerischen Landes-Imkerverbandes geladen war, vor allem aber die Aktivisten der neun Organisationen, die an dem Projekt teilnehmen.

Neben der Firma Lüdecke - vertreten durch Geschäftsführer Klaus Herdegen - und dem Wallmenich-Seniorenheim sind dies vor allem sieben Schulen in Stadt- und Landkreis, an denen sich Jungen und Mädchen der Imkerei verschrieben haben: Dr.-Johanna-Decker- und Erasmus-Gymnasium, Dreifaltigkeits-Grundschule und Willmannschule aus der Stadt Amberg; Krötensee-Mittelschule aus Sulzbach-Rosenberg, Grund- und Mittelschule Lauterhofen sowie Mittelschule Ensdorf aus dem Landkreis.

Stöcke und Hotels


An allen diesen Orten stehen entweder Stöcke für Honigbienen, oder aber es wurden sogenannte Hotels für verschiedene Wildbienenarten gebaut.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Peter Seidl sprachen Bürgermeister Martin Preuß und Eckard Radke, Präsident des Landesverbands Bayerischer Imker. Beide hoben die Bedeutung der Bienen für die Ernährung der Menschheit und den Erhalt unserer Kulturlandschaft hervor und lobten die Enthusiasten für ihre Arbeit. Es sei wichtig, dass die Imkerei gerade bei der jungen Generation immer wieder neue Freunde finde. Denn, so Radke, "wenn einen die Begeisterung für das Imkern einmal gepackt hat, lässt sie einen nicht mehr los". Catherine Dill von der Freiwilligen-Agentur und Alexander Titz vom Oberpfälzer Imkerverband gaben noch einen Überblick über das Projekt, bevor man, moderiert von Thomas Bärthlein, zum Hauptpunkt des Festakts schritt: der Überreichung von Urkunden an die einzelnen Gruppen, die dabei ein wenig von ihrer Arbeit mit Bienen erzählten. An Bürgermeister Preuß übergaben Alexander Titz und Dieter Schwarzer noch Spendenbelege für das Hilfswerk der Evangelischen Kirche in der Schweiz (Heks). Es betreibt in Simbabwe ein Bienenprojekt, mit dessen Hilfe sich Menschen eine selbstständige Existenz aufbauen können. Nach soviel Aktivität war eine Stärkung für alle Beteiligten angerichtet: Es gab Muffins mit Bienenmotiv und Bienenstich.
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