Aktionswoche
Amberg tritt in die Pedale

Den Startschuss zur Aktionswoche "Amberg fährt Rad" gaben (von links) Hedwig Gerl vom ADFC, Robert Hausmann, der die Polizeiinspektion leitet, Oberbürgermeister Michael Cerny, Klinikumsvorstand Manfred Wendl, Dr. Bernhard Mitko, Referatsleiter und Organisator der Fahrradwoche, sowie AOK-Bereichsleiter Roland Wild. Bild: hfz

Wenn es ums Radfahren geht, rücken nicht nur Sport- und Freizeitaspekte in den Focus. Damit möglichst viele auf dem Weg zur Arbeit in die Pedale treten, gibt es eine Aktionswoche: "Amberg fährt Rad".

Die Aktionswoche, die Oberbürgermeister Michael Cerny mit Vertretern der Stadt, der Polizei, der AOK und dem ADFC eröffnete, wird bereits zum vierten Mal angeboten. Sie dauert noch bis Freitag, 10. Juni, und steht unter dem großen Thema Arbeitgeber. Denn sie sind laut Pressemitteilung der Stadt aufgerufen, ihren Teil beizutragen und ihren Beschäftigten das Radfahren zu erleichtern. Dass dies in vielerlei Hinsicht möglich ist, wurde bei der Eröffnung deutlich. Oberbürgermeister Michael Cerny, der städtische Referatsleiter Dr. Bernhard Mitko, Robert Hausmann als Chef der Polizeiinspektion, AOK-Bereichsleiter Roland Wild sowie Hedwig Gerl vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) trafen sich deshalb beim Fahrradabstellplatz von St. Marien.

Eingezäunter Abstellplatz


Dort empfing Klinikumsvorstand Manfred Wendl die Gruppe. Seinen Worten nach müssten die Radfahrer am Klinikum keine Angst vor dem "Fahrradklau" haben. Denn rund um die Abstellplätze ist ein Zaun, den die Beschäftigten nur mit einem Schlüssel öffnen können. Wendl fügte hinzu, dass man in St. Marien in der komfortablen Situation sei, den Mitarbeitern das Duschen und Umziehen zu ermöglichen. Oberbürgermeister Michael Cerny sagte, dass das Klinikum damit eine optimale Lösung anbieten könne.

Der Helm ist Pflicht


"Für eine Stadt wie Amberg ist es sehr wichtig, diese Fahrradwoche durchzuführen und auf diese Weise das Fahrradfahren voranzubringen", stellte er fest. AOK-Bereichsleiter Roland Wild erklärte, warum sich seine Krankenkasse an der Aktion beteiligt. "Sie kommt unserer Intention in vollem Umfang entgegen", meinte er.

Als Leiter der Polizeiinspektion legte Robert Hausmann besonderen Wert auf das Thema Sicherheit. Er ermahnte die Radfahrer, bei keiner Fahrt den Helm zu vergessen ("er ist Pflicht"), da auch schon ein kleinerer Unfall dem Betreffenden Schaden zufügen oder zumindest wehtun könne. Außerdem erinnerte er die Fahrradbesitzer daran, wie wichtig es sei, sein Gefährt abzuschließen, um einem Diebstahl vorzubeugen. Bernhard Mitko, der das Referat für Umwelt, Verbraucherschutz, Ordnung und Recht leitet, stellte kurz das Programm der Woche vor. Dieses enthält unter anderem eine Kontrollfahrt zur Überprüfung der Beschilderung auf einer Radstrecke und ein Verkehrssicherheitstraining der Polizei.

Radtour mit Einkehr


Den Höhepunkt und Abschluss bildet eine gemeinsame Radtour auf dem Amberger Radrundwanderweg, zu dem neben den Vertretern von Politik, Verwaltung, AOK und ADFC auch die Bürger eingeladen sind. Start ist am Freitag, 10. Juni, um 13 Uhr auf dem Marktplatz. Anschließend ist eine Einkehr geplant.
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