Am Ende auch noch eine verwüstete Wohnung
Sieben Flaschen Wodka und vier Promille

"Ob ein 44-Jähriger dem Inhalt des bekannten Liedtextes ,Sieben Fässer Wein können uns nicht gefährlich sein' getraut hatte, war abschließend nicht zu ermitteln": Mit einer Prise trockenem Humor kommentierte Polizeihauptkommissar Ingo Witte von der Amberger Inspektion die Alkoholexzesse eines Mannes in der Nacht zum Mittwoch. Der stolze Wert, den der Herr erreichte: fast vier Promille.

Mit den daraus resultierenden "Wahrnehmungs-, Motorik- und Mobilitätsstörungen" hatte sich der 44-Jährige vor der versperrten Wohnungstür eines Apartments in der Amberger Innenstadt wiedergefunden, das ein Bekannter an ihn für einige Tage untervermietet hatte. Das Aufsperren, merkte Witte an, stellte sich "aus den beschriebenen Gründen so schwierig dar, dass er die Türe letztendlich ,schlüsselfrei' und gewaltsam öffnete".

Dann geschah Folgendes: Im Laufe des Tages bemerkte ein Anwohner den Schaden und verständigte die Polizei. "Die Streife fand den 44-Jährigen unbekleidet und zwischen sieben leeren Wodkaflaschen schlafend in einer verwüsteten Wohnung vor", berichtete Witte. Nach dem Alkotest mit dem alarmierenden Wert brachte der Rettungsdienst den Mann ins Klinikum St. Marien.

Am Ende kümmerte sich der verständigte Eigentümer um die Wohnung. Der dort angerichtete Schaden dürfte sich laut Polizei auf rund 1500 Euro belaufen.
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